Hintergrundinfos Kopfhaut (Schuppen)

Neuester Testbericht: ... eine veränderte Zusammensetzung des Talgs auf der Kopfhaut, oft auch eine verstärkte Talkproduktion. Das schädigt den Säureschutzmantel d... mehr
Wissenswertes über Schuppen
Hintergrundinfos Kopfhaut (Schuppen)

Name des Mitglieds: XxxIGRAINExxx
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Hintergrundinfos Kopfhaut (Schuppen)
Datum: 27.08.05
Bewertung:
Vorteile: keine
Nachteile: Kopfhautstörung
Nein, schön sieht das nicht aus, wenn es vom Kopf rieselt und weiße Schuppen die Kleidung überziehen. Doch dabei handelt es sich nicht nur um ein kosmetisches Problem. Hinter Schuppen können verschiedene Erkrankungen der Kopfhaut stecken.
Grundsätzlich hat jeder Mensch Schuppen: Da sich die Kopfhaut ständig erneuert, werden laufend tote Hautzellen als Schuppen abgestoßen. Normalerweise sind sie mikroskopisch klein und daher unsichtbar. Erkennbar werden sie nur dann, wenn viele abgestorbene Hautzellen zusammenhängen.
In 95 Prozent der Fälle sind solche Schuppen eine milde Form einer Kopfhautstörung. Die Zellbildung der Kopfhaut ist beschleunigt, es werden mehr tote Zellen als normale abgestoßen. Die Ursache ist eine veränderte Zusammensetzung des Talgs auf der Kopfhaut, oft auch eine verstärkte Talkproduktion.
Das schädigt den Säureschutzmantel der Haut. Diese Veränderung nutzt der Hefepilz Pityrosporum ovale, der auch auf der gesunden Haut vorkommt, und vermehrt sich stark. Die Haut wird gereizt und stößt, um den Pilz loszuwerden, noch mehr Zellen ab.
Als Auslöser gelten Veranlagung, falsche Pflege, Hormon-Schwankungen oder Stress.
Es gibt unterschiedliche Schuppen, aber das hängt vom Hauttyp ab. Menschen mit trockener Kopfhaut entwickeln staubartige, feine Schuppen. Bei fettiger Haut sind die Schuppen größer und dicker und kleben auf der Kopfhaut fest.
Kommt es zu einer vermehrten, wiederkehrenden Bildung von Schuppen, tritt Juckreiz auf oder werden auf der Haut Entzündungszeichen sichtbar, ist das ein Fall für den Hautarzt.
Bei fünf Prozent der Bevölkerung weisen diese Symptome auf eine schwere Form der Hefepilzinfektion hin. Man bezeichnet sie als seborrhoisches Ekzem. Sie können aber auch ein Zeichen für eine weitere, ansteckende Pilzerkrankung, Neurodermitis, Schuppenflechte oder eine Kontaktallergie sein.
Normale Schuppen-Shampoos aus dem Supermarkt mindern zwar die Symptome, sind schuppenlösend und juckreizstillend, aber sie können die Ursache nicht bekämpfen. Besser sind Mittel aus der Apotheke, die einen Anti-Pilz-Wirkstoff wie Clotrimazol oder Ketocanazol enthalten. Selendisulfid hindert den Pilz daran, sich auszubreiten. Es steckt in Dercap, einem Shampoo, das es wahlweise für trockene oder fettige Kopfhaut gibt. Die Wirkung soll bis zu vier Wochen anhalten.
Bei seborrhoischem Ekzem hat sich der Wirkstoff Ciclopiroxolamin, etwa in Stieproxal, bewährt. In einer Studie besserte sich die Kopfhauterkrankung nach einer vierwöchigen Behandlung oder ging sogar ganz zurück. Das Mittel eignet sich auch zur begleitenden Behandlung von Schuppenflechte.
Pflegetipps
*********
Die Kopfhaut gründlich schrubben und die Haare kräftig ausbürsten – das kann ein Schuppenproblem verstärken, weil es die Kopfhaut reizt. Besser ist es, die Haare zwei- bis dreimal pro Woche sanft, nicht zu heiß und mit einem milden Mittel zu waschen. Das Shampoo gründlich auswaschen. Danach die Haare mit dem Handtuch nur ausdrücken, jedoch nicht rubbeln. Anti-Schuppen-Shampoos sollte man anfangs bei jedem Waschen benutzen, später bei jedem dritten bis fünften.
Grundsätzlich hat jeder Mensch Schuppen: Da sich die Kopfhaut ständig erneuert, werden laufend tote Hautzellen als Schuppen abgestoßen. Normalerweise sind sie mikroskopisch klein und daher unsichtbar. Erkennbar werden sie nur dann, wenn viele abgestorbene Hautzellen zusammenhängen.
In 95 Prozent der Fälle sind solche Schuppen eine milde Form einer Kopfhautstörung. Die Zellbildung der Kopfhaut ist beschleunigt, es werden mehr tote Zellen als normale abgestoßen. Die Ursache ist eine veränderte Zusammensetzung des Talgs auf der Kopfhaut, oft auch eine verstärkte Talkproduktion.
Das schädigt den Säureschutzmantel der Haut. Diese Veränderung nutzt der Hefepilz Pityrosporum ovale, der auch auf der gesunden Haut vorkommt, und vermehrt sich stark. Die Haut wird gereizt und stößt, um den Pilz loszuwerden, noch mehr Zellen ab.
Als Auslöser gelten Veranlagung, falsche Pflege, Hormon-Schwankungen oder Stress.
Es gibt unterschiedliche Schuppen, aber das hängt vom Hauttyp ab. Menschen mit trockener Kopfhaut entwickeln staubartige, feine Schuppen. Bei fettiger Haut sind die Schuppen größer und dicker und kleben auf der Kopfhaut fest.
Kommt es zu einer vermehrten, wiederkehrenden Bildung von Schuppen, tritt Juckreiz auf oder werden auf der Haut Entzündungszeichen sichtbar, ist das ein Fall für den Hautarzt.
Bei fünf Prozent der Bevölkerung weisen diese Symptome auf eine schwere Form der Hefepilzinfektion hin. Man bezeichnet sie als seborrhoisches Ekzem. Sie können aber auch ein Zeichen für eine weitere, ansteckende Pilzerkrankung, Neurodermitis, Schuppenflechte oder eine Kontaktallergie sein.
Normale Schuppen-Shampoos aus dem Supermarkt mindern zwar die Symptome, sind schuppenlösend und juckreizstillend, aber sie können die Ursache nicht bekämpfen. Besser sind Mittel aus der Apotheke, die einen Anti-Pilz-Wirkstoff wie Clotrimazol oder Ketocanazol enthalten. Selendisulfid hindert den Pilz daran, sich auszubreiten. Es steckt in Dercap, einem Shampoo, das es wahlweise für trockene oder fettige Kopfhaut gibt. Die Wirkung soll bis zu vier Wochen anhalten.
Bei seborrhoischem Ekzem hat sich der Wirkstoff Ciclopiroxolamin, etwa in Stieproxal, bewährt. In einer Studie besserte sich die Kopfhauterkrankung nach einer vierwöchigen Behandlung oder ging sogar ganz zurück. Das Mittel eignet sich auch zur begleitenden Behandlung von Schuppenflechte.
Pflegetipps
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Die Kopfhaut gründlich schrubben und die Haare kräftig ausbürsten – das kann ein Schuppenproblem verstärken, weil es die Kopfhaut reizt. Besser ist es, die Haare zwei- bis dreimal pro Woche sanft, nicht zu heiß und mit einem milden Mittel zu waschen. Das Shampoo gründlich auswaschen. Danach die Haare mit dem Handtuch nur ausdrücken, jedoch nicht rubbeln. Anti-Schuppen-Shampoos sollte man anfangs bei jedem Waschen benutzen, später bei jedem dritten bis fünften.
Fazit: Schuppen richtig behandeln
Weitere Testberichte: im Bereich Archiv Gesundheit
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27.08.05
Was für ein Glück, dass ich von so was wie Schuppen bislang verschont worden bin!