Hintergrundinfos Bip. Depression
Manisch-depressive Phase - Hintergrundinfos Bip. Depression Archiv Gesundheit

Neuester Testbericht: ... der manischen Depression vor. Es gibt bestimmte Symptome für eine Manie: Heitere Grundstimmung und unbegründeter, str... mehr

Manisch-depressive Phase
Hintergrundinfos Bip. Depression

K.Deppisch

Name des Mitglieds: K.Deppisch

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Hintergrundinfos Bip. Depression

Datum: 15.04.02, geändert am 15.04.02 (2277 Lesungen)

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Nachteile: s.Bericht

Ich arbeite seit 8 Jahren in der Psychiatrieund möchte hier ein paar Hintergrundinfos zur manisch-depressiven Psychose geben.
Man kann auch Zyklothymie oder Bipolare Psychose sagen, da sich diese Krankheit duch zwei entgegengesetzte Stimmungen auszeichnet(z.B.himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt).
Die Erkrankung kann sich wiederholen aber auch ein einmaliges Erlebnis bleiben.
Frauen leiden häufiger an dieser Erkrankung als Männer.
Es kann auch nur ein einziger Bestandteil der bipolaren Psychose auftreten, die Krankheit heißt dann monopolare Psychose, z. B. wenn bei einem bisher nur eine Manie oder eine Depression zu beobachten war.

BIPOLARE PSYCHOSE= MANISCH DEPRESSIV
MONOPOLARE PSYCHOSE= MANISCH ODER DEPRESSIV

--Symptome der manischen Phase:
Der Antrieb ist gesteigert,d.h.die Person
ist z.B.sexuell sehr distanzlos, kauft
sinnlos Dinge, fängt unglaublich viele
Sachen an, kann es aber gar nicht be-
wältigen.

Der Maniker hat ein Stimmungshoch, d.h. er
hat übermäßig gute Laune, singt, lacht usw,
oder ist steitsüchtig, wird dann aggressiv,
ist gereizt, hat Wutausbrüche.

Ideenflucht,d.h. großer Rededrang, Einfalls
reichtum, häufiger Themenwechsel( was ein
geordnetes Gespräch kaum möglich macht),
keine Krankheitseinsicht.

--Therapie:
Mit Psychopharmake, d.h.sedierende, also
beruhigende Medikamente
Neuroleptika
Stationärer Aufenthalt, wenn nötig auf
einer geschlossenen Station

--Jetzt kommen wir zur depressiven Phase,auch
Melonchoie genannt.
Dies ist eine endogene ( von "innen" her
kommend) Krankheit, es gibt auch
neurotische Depressionen, welche ihre Ent-
stehungsursachen durch exogene, äußere Um-
stände, wie Todesfall, Trennung usw. be-
gründen.
Bei der endogenen Depression, von der wir
jetzt sprechen werden als Ursachen

Erbfaktoren oder Stoffwechselstörungen
vermutet.
Dieses Krankheitsbild tritt meist bei be-
stimmten Persönlichkeitsbildern auf, z.B.
bei extrem ordentlichen Menschen, Mensch,
die ein hohes Pflichtbewußtsein haben, sehr
Gewissenhaft sind oder hohe Anforderungen
an die eigene Leistungsfähigkeit stellen.

Die Symptome für die endogen Depression kann
man in 3 Ebenen unterteilen.
1.Die psychische Ebene:
-Grübelneigung
-Innere Leere
-Suizidgedanken, bzw.-Versuche
-Gefühl nichts mehr Empfinden zu können,
keine Freude, keine Trauer
-Stimmungsveränderung
-Schuldgefühl, Versündigungsideen, z.T.mit
wahnhaften Zügen, Gefühl der Wertlosigkeit
2.Verhaltensebene:
-das Sprechen fällt schwer, meist langsam
und leise
-Antriebsverlust(liegen oder sitzen
stundenlang am gleichen Fleck, ohne sich
zu bewegen
-Antiebssteigerung einhergehend mit Unruhe,
Angst, Getriebenheit
-Im Extremfall Stupor(nicht ansprechbar,
reagiert nicht auf Reize, alle Vital-
funktionen sind intakt, keine Nahrungs-
aufnahme. Behandlung mit Medikamenten und
stationärer Aufenthalt)
3.Körperliche Ebene:
-Energieverlust, Bewegungsarmut
-Schlafstörungen
-Appetits- und Gewichtsverlust
-Ausbleiben der Regelblutung bei Frauen
-Tageszeitliche Stimmungsschwankungen,
Morgentief,gegen Abend Stimmungsaufhellung

Therapie:
-Medikamentös
Antidepressiva, wirken antriebssteigernd
Tranquilizer, wirken beruhigend, bei ängst-
lichen Patienten, oder suizidalen
-Nichtmedikamentös
Schlafentzug, dadurch werden erhöht Hormone
ausgeschüttet, die "glücklich" machen
Psychotherapie, Gespräche,Verhaltenstherapie

Im Umgang mit depressiven Menschen sollte man beachten, daß man ihm Verständnis ent-
gegen bring, ihn nicht krampfhaft aufzumunte
rn versucht, zu nichts zu zwingen, ihn auf sanfte Art abzulenken ist in Ordnung.
Dem Depressiven Mut zusprechen, Rückzug in´s Bett zulassen und die Medikamenteneinnahme überprüfen.
Bei depressiven Personen ist die Suizidgefahr besonders hoch, wenn der Antrieb noch ausreichend hoch , aber die Stimmung sehr berabgesetzt ist, d.h. vor allem bei beginnender und abklingender depressiver Phase.
Vorsicht ist auch bei der Einnahme von Antidepressiva geboten, da diese Medikamente schneller antriebssteigernd als Stimmungsauf-hellend wirken.



Fazit:

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