F-Zero (Player's Choice) (GCN)
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Schnell, schneller, F-Zero GX!
F-Zero (Player's Choice) (GCN)

Gella

Name des Mitglieds: Gella

Produkt:

F-Zero (Player's Choice) (GCN)

Datum: 16.10.10, geändert am 13.05.12 (191 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Pfeilschnelle Rennaction, Tolles Streckendesign, Präzise Steuerung.

Nachteile: Der Story-Modus ist ziemlich unoriginell und viel zu schwer ausgefallen.

Hallo liebe Dooyoos!

Heute möchte ich Euch eine weitere Perle aus meiner Videospiele-Sammlung vorstellen. Es handelt sich um den GameCube-Klassiker "F-Zero GX" von 2003. Ich beginne mit den wichtigsten Eckdaten.


DIE FAKTEN:
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Hersteller/Vertrieb:
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Nintendo of Europe
D-63760 Großostheim

Online:
www.nintendo.de


Entwickler:
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Amusement Vision/Sega

Online:
http://www.amusementvision.com/index_eng.html

Amusement Vision war ein recht erfolgreiches Entwicklerstudio des Branchenriesen Sega. 2004 wurde es jedoch vom Mutterkonzern einverleibt, und existiert seitdem offiziell nicht mehr.


Technische Daten:
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Erscheinungsdatum: 31. Oktober 2003
Genre: Rennspiel
Spieleranzahl: 1 bis 4
USK-Freigabe: Ohne Altersbeschränkung
ASIN: B0000C9ZPH


Preis:
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Ursprünglich lag der Preis bei knapp 40 Euro. Die billigere "Player's Choice"-Edition (die ich besitze) erschien 2004 für 25 Euro. Inzwischen bekommt man dieses Spiel in beiden Auflagen fast nur noch gebraucht für rund 10 Euro.


Spielebeschreibung laut Hersteller:
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Start frei mit "F-Zero GX" für Nintendo GameCube. Die Spieler liefern sich heisse Rennschlachten mit Superhelden wie Captain Falcon vom Team "Blue Falcon" und Jody Summer vom Team "White Cat". Nie zuvor war brutale Beschleunigung - von 0 auf 2.000 km/h - so hautnah erlebbar, und was gibt es Schöneres, als den Gegner von der Strecke zu rempeln und hinter die Schallmauer zu schicken? Hier ist alles möglich.
Dafür sorgen 30 verschiedene Boliden und 20 unterschiedliche, spektakulär designte Rennstrecken mit atemberaubenden Loopings und Spiralen, dichten Wäldern sowie gefährlichen Hindernissen wie Hängebrücken und Betonpfeiler. Für noch mehr Spielspaß gibt es eine riesige Auswahl an Spielmodi, darunter Grand-Prix-, Practice-, Time-Attack- und der neue Story-Modus. "Gib mir noch eine Chance!" In der Rolle von Captain Falcon müssen halsbrecherische Rennmissionen erfüllt weren, um dessen Status als Rennpilot wieder aufzubauen. Wer für den ultimativen Kick noch mehr braucht, kann seinen Flitzer selbst entwerfen und sogar über eine Verlinkung zum Arcade-Spiel "F-Zero AX" Tuningteile der Fahrzeuge herunterladen und damit bis zu 8.000 Fahrzeugkombinatinen konfigurieren. Ob Geschwindigkeit, Fahrzeuge, Rennstrecken, Design oder Sound, die Spieler wird es aus den Stühlen reißen.

FEATURES:
- Riesenauswahl an Spielmodi
- Brandneue Rennmissionen im Story-Modus
- Sensationelle Grafiken und hollywoodreifer Soundtrack
- 30 Piloten, 20 Rennstrecken
- Exklusiv für Nintendo GameCube
- Link zum Arcade-Spiel "F-Zero AX"
- Deutscher Bildschirmtext.



MEINE ERFAHRUNGEN:
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"F-Zero GX" ist die direkte Fortsetzung des grandiosen Nintendo 64-Rennspiels "F-Zero X". Da dieses zu meinen All-Time-Favorites unter den Konsolen-Racern gehört, darf der Nachfolger in meiner Sammlung natürlich nicht fehlen.


Steuerung und Spielablauf:
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Wie bei allen "F-Zero"-Spielen steht auch bei diesem Game-Cube Ableger der Geschwindigkeitsrausch im Vordergrund. Mit atemberaubendem Speed düst man in seinem futuristischen Renn-Gleiter wenige Zentimeter über der Rennbahn durch die ausgespochen abwechslungsreich gestalteten Strecken.

Die Steuerung hat sich im Vergleich zum direkten Vorgänger nur geringfügig geändert. Mit A und B wird Gas gegeben bzw. gebremst. Die Schultertasten werden zum Driften oder Sliden betätigt, mit der X- und der Z-Taste werden neue (aber relativ nutzlose) Attacken ausgeführt. Der Y-Knopf aktiviert den Turbo, was aber gleichzeitig die Lebensenergie verringert. Ist diese aufgebraucht, explodiert das Fahrzeug. Also muss man mit der Energieleiste haushalten, was ein starkes Taktik-Element ins Spiel bringt.

Als Hauptneuerung wird der Story-Modus verkauft, obwohl es so etwas ähnliches auch schon im zweiten GBA-"F-Zero" gab. Dieses mal ist dieser Modus leider viel zu schwer ausgefallen, was bei den relativ unoriginellen Aufgaben schnell frustrierend werden kann.

Aber das Herzstück bildet der Grand-Prix-Modus, der genau so perfekt spielbar ist, wie auch bei allen anderen Spielen der Reihe. Wenn man sich gegen 29(!) Kontrahenten mit wahnwitziger Geschwindigkeit in die engen Kurven wirft, schlägt das Rennspieler-Herz höher.
->Wertung: 5/5


Grafik:
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Die Optik gehört zum Besten, was der GameCube zu bieten hat. Zwar strotzen die Rennstrecken und deren Umgebungen nicht gerade vor Details, aber die pfeilschnelle Grafik wird auch in den turbulentesten Momenten absolut fehler- und ruckelfrei dargestellt.
->Wertung: 5/5


Sound:
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Musikalisch bekommt man hier wieder einmal die "F-Zero"-typische Techno-Elektronik-Suppe geboten. Das passt zwar sehr gut zum Geschehen, aber ein wenig mehr stilistische Abwechslung hätte mir doch besser gefallen. Die englische Sprachausgabe und die krachigen Sound-Effekte sind hingegen sehr überzeugend.
->Wertung: 4/5


Story:
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Die Geschichte des Spiels ist genau so nebensächlich wie bei fast allen Rennspielen. Es wird mal wieder um einen Preis in der F-Zero Rennserie gefahren, die in einigen hundert Jahren die weltgrößte Sportveranstaltung darstellt. Im Story-Modus gibt es dann noch eine nette kleine Geschichte über die Rivalität zwischen Captain Falcon und Black Shadow. Lediglich die netten kleinen Render-Filmchen, die einem ab und an serviert werden, machen die Story ein wenig schmackhaft. Aber mehr Handlung benötigt ein gutes Rennspiel auch nicht.
->Wertung: 3/5


Multiplayer:
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Der Mehrspieler-Modus wird mitgeteiltem Bildschirm gespielt. Besonders zu viert werden die einzelnen Fenster dadurch natürlich ziemlich klein. Aber auch so bleibt das Spiel immer einwandfrei spielbar. Um Neueinsteigern eine Chance zu geben gibt es einen Handicap-Modus, der dem letzten Spieler ein wenig unter die Arme greift. Außer den normalen Rennen gibt es allerdings keine Mehrspieler-Modi, wodurch sich der Reiz des gegeneinander Fahrens recht schnell nachlässt.
->Wertung: 3/5


Umfang:
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Zwanzig Strecken und dreissig Boliden geben "F-Zero GX" genügend Masse, um auch Solo-Spieler für rund zwanzig Stunden zu unterhalten. Wer alles freispielen will, muss jedoch die sauschweren höheren Schwierigkeitsstufen des Story-Modus' durchstehen. Dazu ist ein auswendig Lernen der Strecken unausweichlich, was die Gesamtspieldauer auf weit über dreissig Stunden anwachsen lässt.
->Wertung: 5/5


Schlusswort:
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"F-Zero GX" ist eine rundum gelungene Fortsetzung des N64-Klassikers "F-Zero X". Der neue Missions-Modus ist zwar nicht mehr als ein nettes Extra, aber der bewährte Grand Prix-Modus erweist sich dank genialem Streckendesign und perfekter Steuerung wieder einmal als unverwüstlicher Spaßgarant. Obwohl sich das Ganze nicht mehr so neuartig anfühlt, wie beim Vorgänger gehört "F-Zero GX" doch in die Spielesammlung eines jeden GameCube-Besitzers. Und während ich - genau wie viele tausende anderer Fans - auf eine Wii- oder DS-Fortsetzung warten, vergebe ich für diesen bisher letzten Teil der "F-Zero"-Reihe die Bestwertung von fünf Sternen.

Fazit: Ich warte sehnlichst auf einen Nachfolger...