Erfahrungsberichte: Wochenbett
Der schönste Tag in meinem Leben! - Erfahrungsberichte: Wochenbett Archiv Familie

Neuester Testbericht: ... musste. Das ganze ging dann bis halb 7 Uhr morgens. Dann setzten richtig starke Wehen ein und ich verspürte alsbald einen Druck nach unten... mehr

Der schönste Tag in meinem Leben!
Erfahrungsberichte: Wochenbett

Annie163

Name des Mitglieds: Annie163

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Erfahrungsberichte: Wochenbett

Datum: 02.03.01, geändert am 16.07.04 (327 Lesungen)

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Vorteile: ----

Nachteile: ----

Meine kleine Tochter ist Anfang diesen Jahres geboren. Ich hatte keinerlei Angst vor der Geburt, da ich ja nicht wissen konnte was auf mich zukommt. Panik bekam ich erst als ich in den Kreißsaal mußte und mich gleich hinlegen sollte. Die Schmerzen wurden im Liegen immer schlimmer. Trotzdem durfte ich mich nicht mal ein paar Minuten aufsetzen. Als die Schmerzen schlimmer wurden, bekam ich eine Spritze. Fürchterlich!!! Ich habe mich gefühlt wie besoffen und konnte meine Augen nicht mehr offen halten. Die Hebamme verließ den Kreißsaal und kam eine halbe Ewigkeit nicht wieder. Die Rückenwehen waren unerträglich und kamen immer häufiger. Die Hebamme kam nach 2 Std. auch endlich mal wieder. Ich schrie sie an, daß es längst soweit ist. Sie beruhigte mich und sagte: Das dauert noch. Dann tastete sie den Muttermund und stellte fest das er doch schon vollständig geöffnet war und es wirklich gleich soweit ist. Die Schmerzen waren mittlerweile so schlimm, daß ich am liebsten eine Vollnarkose gehabt hätte. Endlich durfte ich mich auf den Rücken legen und nach einer Presswehe war Sophie da. Um einen Dammschnitt bin ich drum herum gekomen. Dafür ist alles eingerissen und mußte genäht werden. Nach kurzer Zeit. konnte ich meine Tochter in die Arme nehmen. Sie hat mich zur "Begrüßung" gleich angepullert. Ich konnte es kaum begreifen, daß sie mein Kind ist. Es ist ein Wahnsinnsgefühl, das ich nie vergessen werde. Die Schmerzen dagegen waren sofort vergessen. So schmerzvoll die Geburt auch war, es war der schönste Tag in meinem Leben.

Nach 2 Std. durften wir auf unser Zimmer. Hier wurde man von vorn bis hinten bedient und kann sich voll und ganz dem Kind widmen und es kennenlernen. Es war eine wunderschöne Zeit in der Klinik. Und vom Baby Blues war keine Spur.

Gleich am ersten Tag zu Hause, kamen alle Verwandten und Bekannten zu uns nach Haus. Es war einfach schrecklich!!! Nach soviel Ruhe kommen auf einmal so viele Leute und reißen sich um dein Baby. Ich s
tand den ganzen nachmittag und abend in der Küche und alle anderen reichten mein Baby durch die Runde und schnitten unmögliche Grimassen. Ich war fast ein wenig wütend, das so viel Besuch da war und ich nicht mal richtig dazu kam Sophie zu stillen. Beim nächsten Kind werde ich solche Massenansammlungen in der ersten Zeit unterbinden.

Man sollte wirklich auch dem nettesten Besuch absagen. Es ist schade, wenn alle anderen dein Kind eher kennenlernen als du selbst! Außerdem ist die Eingewöhnungszeit zu Hause sehr schwer. Man sollte Hilfe annehmen aber unter keinen Umständen zu viele Leute um sich herum haben. Das wirkt sich stressig auf Mutter und Kind aus

Fazit: