
Neuester Testbericht: ... Nachfrage bei AVM ergab: Bluefritz kann das – noch – nicht. Auch nicht jeder im Handel erhältlich Bluetooth-Adapter beherrscht diesen Se... mehr
3com 3CREB96B Bluethooth USB Adapter v2.0
Bluetooth

Name des Mitglieds: Mainzelmaennchen
Produkt:
Bluetooth
Datum: 15.09.03, geändert am 15.09.03 (546 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Läuft unter Mac OS X v10.2.
Nachteile: Läuft nur eingeschränkt unter Win 2000., Schlechter technischer Support.
Nachdem ich stolzer Beseitzer eines Sony Ericsson T610 geworden bin, brauchte ich natürlich noch eine Möglichkeit mein Adressbuch und meine Termine aus Outlook (Outlook 2000) mit meinem Handy zu synchronisieren. (Warum Outlook? Na weil die mit dem T610 mitgelieferte Software nur die Synchronisation von Handy und Outlook beherrscht; wird eine anderer E-Mail-Client genutzt, so ist man gezwungen eine andere Version des Synchronisationssoftware zu erwerben; zumindest auf dem PC.) Doch zurück zum Bluetooth-Adapter von 3com. Mein Entscheidung für eine bestimmten Bluetooth-Adapter viel mir nicht schwer, da der von 3com zwar nicht der billigste ist, ich aber bisher nur gute Erfahrungen mit 3com gemacht habe. Doch das sollte sich nun schnell ändern.
In der Produktbeschreibung von 3com heißt es ausdrücklich, dass das Produkt für Windows Me/2000/98 SE/XP geeignet ist. Also war für mich klar, dass ich es leider nicht unter Mac OS X aber sehr wohl unter meinem Win 2000 einsetzen werden kann.
+ Die gute Nachricht ist, dass der Adapter unter Mac OS X 10.2 problemlos läuft und das Handy auch sofort erkennt; eine Synchronisation mittels iLink sollte keine Probleme bereiten ? das habe ich jedoch nicht getestet ? und Daten können völlig problemlos ausgetauscht werden. Und das ganze ohne Treiberinstallation oder ähnliches. Einfach den Adapter einstecken und es kann losgehen.
- Der Betrieb unter Win 2000 ist nur sehr eingeschränkt möglich. Damit die mit dem T610 mitgelieferte Synchronisationssoftware ihren Dienst tun kann, benötigt sie einen Com-Anschluss, über welchen sie auf das T610 zugreifen kann. Da es bei einer Bluetooth-Schnittstelle nun mal keinen realen Com-Anschluss geben kann, simuliert der Treiber einfach einen virtuellen Com-Anschluss. So weit der Plan und ist man als Administrator angemeldet, so funktioniert das ganze auch leidlich gut. Die Verbindung zwischen Handy und Rechner bricht zwar leider hin und wieder mal ab, d.h. Bilder können manchmal ge
sendet und empfangen werden, dann auch mal wieder nicht, aber die Synchronisation hat nach ein paar erfolglosen Anläufe funktioniert.
Ist man jedoch nur als Benutzer/Hauptbenutzer angemeldet, so ist keine Synchronisation möglich, da ein Benutzer/Hauptbenutzer keinen Zugriff auf die virtuellen Com-Anschlüsse hat. Sie sind in der 3com-Software einfach nicht sichtbar, obwohl sie im Gerätemanager auftauchen.
Da ich nicht ausschließen wollte, dass das Problem nicht an der Software sondern an meinem Rechner hängt, habe ich mich in einem Telefonmarathon mit dem technischen Support von 3com auseinandergesetzt. Die Tatsache, dass die Kommunikation auf grund der schlechten Deutschkenntnisse meines zuständigen Technikers ein wenig mühsam war, ist jedoch das geringere Übel. Viel schlimmer fand ich, dass ich als Antwort auf mein Probelm nur zu hören bekam, dass die virtuellen Com-Anschlüsse nur mit Administratorrechten genutzt werden könne. Wann dieser Mangel behoben wird, oder ob daran gearbeitet wird, konnte mir der gute Techniker leider nicht sagen.
Fazit:
Soll der Adapter unter Win 200 eingesetzt werden und werden die virtuellen Com-Anschlüsse benötigt (das dürfte auch bei dem Betrieb mit Drucker, Netzwerkspielen usw. der Fall sein), so kann ich nur von dem Kauf abraten.
Besteht der Wunsch, einen Apple-Rechner ohne integriertem Bluetooth mit dieser Schnittstelle nachzurüsten, so ist der Adapter von 3com (vorausgesetzt auf der Maschine läuft Mac OS X v10.2 oder höher) eine, wenn auch nicht ganz billige, so doch sehr schöne Lösung.
Wer allerdings nicht auf blinkende USB-Adapter seht, denn das tut dieses Modell zu genüge gleich auf zwei Dioden, der sollte sich nach Alternativen umsehen.
Fazit:
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