
Neuester Testbericht: ... manchen Stellen nicht einmal ein Grashalm mehr vorhanden ist, dann reichts. Der Wolff Rasendünger mit Unkrautvernichtungsmittel mein Favor... mehr
Ich kann euch nicht leiden
Wolff Rasendünger

Name des Mitglieds: Fellhose
Produkt:
Wolff Rasendünger
Datum: 12.05.01, geändert am 12.05.01 (4932 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Unkräuter blühen schön
Nachteile: Man wird sie schlecht wieder los
Ein paar von euch wären schon o.k., nett anzusehen, wenn ihr da so gemütlich auf der Wiese knotzt und eure Köpfchen der Sonne entgegen streckt, wenn da nicht diese Aufdringlichkeit wäre, dieser Platzneid, müsst ihr alles rund um euch schamlos verdrängen?
Ehrlich ich hab euch satt. Was hab ich alles probiert um euch loszubekommen. Ihr sitzt hier wie der Zeck im Pelz. Einzeln habe ich euch ausgestochen, in wochenlanger kleinst Arbeit, -aber alles für die Katz. Wie wenn ihr mich auslachen wolltet wart ihr 4 Wochen später wieder da – fröhlich, gelb, leuchtend.
Was hab ich gelitten, der Rücken, die Hände voller Blasen. ABER NUN HAB ICH MICH ENTGÜLTIG DAZU ENTSCHLOSSEN. ICH WERDE EUCH VERGIFTEN. Aus, Ende, erbarmungslos. Da kannst du mich ruhig anmeckern lieber Ehemann, von Wegen Grundwasser und verseuchen des Bodens, verdammt noch mal es ist mir nun völlig egal. Morgen, fahr ich in den nächsten Markt und dann ist Schluss mit euch. Nie mehr will ich euch hier sehen Mr. Und Mrs. Löwenzahn.
Bei der Zaungrenze herrscht ab heute Sperrgebiet für euch. Gestern hab ich euch da draußen entlang des Zaunes abgemäht und was macht ihr? Halb im Sterben entwickeln sich eure, zu gegebener Maßen hübschen gelben Blütenköpfe, noch zu einer Lawine von Samen, die beim nächsten Windstoß, ausgerüstet mit ihren kleinen Fallschirmchen, ungeniert in meinen Garten wehen.
Und mäh ich auch noch so tief, die Knospe blüht auch 5mm über dem Boden und lass ich den Rasen auf 20 cm Höhe anwachsen so überragen deine Stengel, selbst diese Wildnis. Es ist wirklich bewundernswert wie du dich allen Lebenslagen anpasst, aber trotzdem, kein Mitleid mit dir, und so h
ab ich ihn angeschleppt den Wolff Unkrautvernichter mit Rasendünger, das Gift, das dir den Garaus machen soll.
Im Grunde genommen habe ich ja nichts gegen euch, aber wenn ihr euch so ausbreitet, dass an manchen Stellen nicht einmal ein Grashalm mehr vorhanden ist, dann reichts.
Der Wolff Rasendünger mit Unkrautvernichtungsmittel mein Favorit:
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Anwendung:
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Zuerst wird der Rasen möglichst kurz gemäht. Da die Halme nun sogenannte Schnittnarben aufweisen, wartet man am besten 2 – 3 Tage, bis sich diese wieder geschlossen haben. Anschließend wird der Unkrautvernichter, der bereits gut gemischt im Düngemittel verteilt ist, mit Hilfe eines Streuwagens aufgebracht.
An einzelnen Stellen wo der Unkrautbefall besonders hoch ist, kann man händisch eine extra Portion nachstreuen. Allerdings sollte man darauf achten, dass man nicht zu viel erwischt, weil sich ansonsten auch der Rasen braun verfärbt und abstirbt.
Wichtig ist, dass man vor der Aufbringung den Rasen gut wässert. Dies hat mehrere Gründe:
a) Der Unkrautvernichter hält besser an den großen Blättern von diversen Unkräutern, wie z.B. Löwenzahn oder Wegerichsorten
b) Nach der Aufbringung sollte mindestens 2 Tage nicht gegossen werden. Es ist daher wichtig vorher einmal kurz einen Blick auf den Wetterbericht für die nächsten Tage zu werfen. Regnet es nämlich am nächsten Tag, gelangt der Unkrautvernichter durch Abschwemmung zu schnell ins Erdreich und erzielt somit nicht so eine gute Wirkung.
Am 3. Tag nach der Aufbringung sollte dann der anständig gegossen werden.
Wirkungsweise:
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Der Unkrautvernichter wirkt sowohl über die Blätter als auch über die Wurzeln. Nach zwei drei Tagen merkt man schon, dass das Zeugs zu wirken beginnt. Die Blätter beginnen sich eigenartig einzurollen und zu verformen. Mit der Zeit verfärben sie sich braun und das
Unkraut stirbt komplett ab.
Der Dünger hilft dem Gras sich zu stärken und wieder auszubreiten um die nun entstandenen Lücken im Rasen wieder zusammenwachsen zu lassen. An manchen Stellen wo diese Lücken zu groß sind um sich zu schließen, sollte man nach 2 Wochen wieder Grassamen nachsäen, da sich an diesen Stellen sonst wieder verstärkt Unkräuter ansiedeln können. Der Dünger hat eine Wirkungsdauer von 2 – 3 Monaten.
Gegen welche Unkräuter hilft das Mittelchen:
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Fingerkraut, Gänseblümchen, Hahnenfuß, Klee, Löwenzahn, Wegrich, Ampfer, Ehrenpreis, Hirtentäschel, Kletterlabkraut, Mastkraut, Vogelmiere
Weniger wirksam gegen: Braunelle, Hornkraut, Günsel
Nicht ausreichend wirksam bei: Gundermann, Scharfgabe, Giersch, Ungräser
Anwendungszeit:
Kann von Mai bis September aufgestreut werden, Temperaturen über 10 Grad Celsius
Zusammensetzung:
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Wirkstoffe: 2,4 – D, Dicamba ( Was immer das auch ist, bin leider kein Chemiker)
Nährstoffe: Stickstoff, Phosphat, Kali, Magnesia, Eisen sowie weitere Spurennährstoffe
Packungsgrößen und Preise:
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Ein 20 kg Sack reicht für ca. 1000 Quadratmeter und kostet um die 170 DM. ( Preise in Österreich in DM umgerechnet, in Dt. meist billiger). Es gibt aber auch schon kleinere Verpackungseinheiten für Miniflächen mit 500 g Inhalt.
Des weiteren 1kg, 4kg für ca. 200 Quadratmeter ( 43DM) . Je kleiner die Verpackungseinheit, desto größer der Preis.
Spartipps:
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a) Günstig ist es gleich den großen 20 kg Sack zu nehmen, da dieser am Günstigsten ist, auch wenn man den Inhalt nicht gleich aufbraucht, so kann man das Düngemittel auch im Jahr darauf noch verwenden, da es eine sehr lange Haltbarkeit hat.
Man kann sich den Sackinhalt auch mit einem zweiten leidenden Gartenbesitzer teilen.
b) Bei nicht so starkem
Befall, wie bei mir, kann man durchaus eine Kleinpackung wählen und das Mittel nur auf den betroffenen Stellen auftragen. Meist häufen sich die Unkrautansammlungen an manchen Stellen und an anderen ist wiederum nichts.
c) Rechtzeitig mit der Vernichtungsaktion beginnen, treibt der Löwenzahn erst seine Blüten aus, kann man im Jahr darauf mit dem selben katastrophalem Austrieb rechnen. Das kleine Ungeheuer vermehrt sich rasant.
d) Erblickt man einzelne Pflanzen, diese sofort bestreuen, damit sie erst gar nicht samen können.
Geruch:
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Zugegebenerweise das Zeug stinkt erbärmlich. Es sollte von Kindern und Haustieren ferngehalten werden. Nach dem Gebrauch sofort die Hände waschen. Hier kann man eindeutig von chemisch Riechen sprechen – nur mit der Nase möglichst großen Abstand halten.
Erfolg:
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Hält man sich an die Gebrauchsanweisung, so merkt man den Erfolg nach wenigen Tagen, an den abgestorbenen braunen Teilen zwischen dem Gras. Das Zeug wirkt wirklich. Das Auftragen ist einfach. Behandelte Unkräuter sterben ab und kommen auch nicht wieder, es treiben also keine Wurzelteile neu aus, die man beim Ausstechen nicht erwischt hat. Die Pflanzen sind wirklich abgestorben.
Nachteile:
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Wie bei jeder chemischen Kampfwaffe. „g“. Laut Hersteller soll das Mittel keinerlei Auswirkungen auf das Erdreich und das Grundwasser haben. Allerdings kann ich mir das nicht vorstellen, wenn einen Absatz unterhalb steht, dass das Mittel nicht in stehende Gewässer geschüttet werden soll. ( Äh wer tut das schon, bei so einem sündteurem Zeug.)
Fazit:
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Normalerweise bevorzuge ich die biologische Bekämpfung, mich stören auch ein paar sogenannte Unkräuter in meinem Rasen nicht, solange sie nicht Herr des Territoriums werden und sonst nichts anderes mehr wachsen lassen. Gut gebrüllt Löwe, jetzt ist ´s allerdings vorbei mit dir. Nur mehr Löwenza
hnplätschen im Garten sind auch nicht die Erfüllung.
Wenn man ein Monat in jeder freien Minute nur Löwenzähne aussticht und im darauf folgendem Jahr dann doppelt soviel da sind als vorher, hört sich der Spaß auf. Irgendwann einmal ist Schluss mit lustig.
Das Unktrautvernichtungsmittel ist einfach zu Handhaben, leicht aufzutragen und sehr wirksam. Der Preis ist meiner Meinung nach extrem hoch. Da es aber wirklich wirkt zu verkraften. Und jedes Jahr würde ich meinem Garten trotz aller Unbedenklichkeitsbezeugungen des Herstellers diese Prozedur nicht zumuten.
Liebe Grüße eine zufriedene Fellhose
Copyright 12.05.01
Fazit:
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