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Katastrophe ohne Gleichen
abakus personalservice GmbH

Name des Mitglieds: Leosmausi
Produkt:
abakus personalservice GmbH
Datum: 07.05.11
Bewertung:
Vorteile: keine
Nachteile: Inkompetenz, schlechte Bezahlung, Arbeitsort in keinerlei Relevanz zum Gelernten
abakus Personal ist eine Zeitarbeitsfirma mit Sitz in verschiedenen Städten.
Mein Mann war vor einiger Zeit in diesem unsäglichen Betrieb beschäftigt. Zum Glück nicht lange, da er eine neue und bessere Anstellung gefunden hat.
Nachdem man sich dort schriftlich beworben hat, wird man zu einem Gespräch eingeladen, bei dem man nochmals mehrere Zettel ausfüllen und im Grunde nochmals seinen ganzen Lebenslauf wiedergeben muss.
Anschließend wurde mein Mann, de gelernter KFZ-Mechatroniker mit Berufserfahrung und einigen Schweißerscheinen ist, als Folienwickler in einer Plastikfabrik angestellt. Wer erkennt da einen Zusammenhang?
Die Bedingungen in der Firma, in die er geschickt wurde, waren grausig. Er konnte nur eine Pause machen, wenn die Maschine still stand. Was eigentlich nie war, außer die Maschine war defekt. Mal schnell aufs Klo oder eine Rauchen ging nur, wenn man einen Ersatzmann gefunden hatte, der einen kurz vertrat.
Die ersten Wochen musste er jeden Tag den Hof kehren. Was natürlich spätestens nach dem dritten Tag einseitig wurde.
Mein Mann rief mehrmals bei abakus an, schilderte die Probleme und dass er sich an der Arbeitsstelle absolut unterfordert fühle. Man versprach, ihn am nächsten Tag woanders einzusetzen. Nichts geschah. Auch nach dem dritten Anruf nicht.
Nach zwei Wochen stürzte mein Mann privat schwer, wodurch er sich krank schreiben lassen musste. Da dies innerhalb des ersten Monats geschah, musste er sich vom Arzt eine Bescheinigung ausstellen lassen, die wir dann an unsere Krankenkasse schickten. War ja kein Problem. Die Krankenkasse benötigte aber, um den Lohnausgleich berechnen zu können, vom Arbeitgeber abakus einige Informationen, wie Stundenlohn usw.
Als die Ausgleichszahlung nach einer Woche noch nicht auf meinem Konto war, rief ich bei unserer Krankenkasse an, was denn los sei. Die sagten mir, dass sie schon zweimal bei abakus angerufen hatten, mit der Bitte, dass diese doch die Informationen faxen sollten. Ja, würde sofort gemacht werden, war wohl die Antwort.
Nach einer Woche war immer noch keine Ausgleichszahlung da. Ich rief wieder bei der Krankenkasse an. Die Dame war ganz verzweifelt, sie hätten abakus mehrmals angerufen und auch angeschrieben, aber noch keinerlei Antwort erhalten.
Fuchsteufelswild rief ich dann bei abakus an und machte die Dame am Telefon rund. So geht's ja nicht! Immerhin handelte es sich um ein paar Informationen und keine ellenlange Abhandlung!
Eine Woche danach (also in Woche 5) bekam mein Mann von abakus die Kündigung. War uns ja ganz recht, immerhin hatte mein Mann einen neuen Job gefunden, den er bald antreten wollte.
Doch wer denkt, dass er den Lohn für die 2 Wochen und seine Unterlagen bekommen hätte, der irrt. Abakus pochte darauf, dass sowohl die Unterlagen als auch das Geld persönlich bei denen in der Geschäftsstelle abgeholt werden müsste, weil sie noch ein paar Unterschriften bräuchten. Ich bat freundlich darum, das doch per Einschreiben zu klären, da die Geschäftsstelle eine gute Autostunde Fahrt/Strecke von uns entfernt war und sowohl mein Mann als auch ich arbeiten mussten. Mein Mann bekam keinen Urlaub (warum auch für sowas??) und ich wollte auch keinen dafür nehmen.
Nach zwei weiteren, sehr unfreundlichen Telefonaten mit abakus, blieb die ZA-Firma weiterhin stur und verlangte die persönliceh Anwesenheit meines Mannes.
Ganz im Ernst, da ist mir die Hutschnur geplatzt. Denken die, wir haben nix besseres zutun als für so einen Mist unbezahlten Urlaub zu nehmen und bei den Benzinpreisen dorthin zu gondeln?! Ich machte mich im Internet schlau, ob mein Mann wirklich verpflichtet (so drückte es abakus aus) war, die Unterlagen persönlich zu holen, und siehe da, er war es nicht, da es ihn (aufgrund des unbezahlten Urlaubs usw) benachteiligen würde.
Also habe ich einen bitterbösen Brief aufgesetzt, in dem ich abakus darüber in Kenntnis setzte, dass es Gesetze gäbe, die den Arbeitnehmer schützen und dass wir das auch gerne über unseren Anwalt laufen lassen könnten.
Wer hätt's gedacht, vier Tage später hatten wir einen Brief von abakus im Briefkasten, das Geld (knappe 300 Euro) war einen Tag später auf dem Konto.
Lange Rede, kurzer Sinn: dieser Laden strotzt nur so von Inkompetenz! Selbst wenn man auf ZA angewiesen ist, sollte man um diesen Verein einen großen Bogen machen!
Fazit: Selbst wenn man auf ZA angewiesen ist, sollte man um diesen Verein einen großen Bogen machen!
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