


Produkttyp: Papstar Arbeitskleidung
Neuester Testbericht: ... aus Vlies) und lassen die Trägerin/den Träger alle gleich bescheuert aussehen. Zum Preis kann ich aus o.g. Gründen keine Angab... mehr
Wenn es keine Vorschrift gibt...
Papstar Klipp-Hauben

Name des Mitglieds: friedel1910
Produkt:
Papstar Klipp-Hauben
Datum: 07.11.11
Bewertung:
Vorteile: nützlich bei kurzem Haar und wilden Locken sowie im Falle von akutem Haarausfall
Nachteile: lässt jeden Mitarbeiter hässlich aussehen
Als ich vor zwei Jahren am Hauswirtschaftslehrgang teilnahm, gab es auch einen Baustein "Speisenzubereitung". Hier musste natürlich spezielle Berufsbekleidung getragen werden und auch eine...
OOOOOOOOOO Kopfbedeckung OOOOOOOOOO
Wir Frauen fanden das reichlich doof, insbesondere diejenigen, die lange Haare und diese streng zu einem Zopf gebunden hatten. Aber es half alles nichts, die "Oberlehrerin" bestand darauf und verteilte diese hässlichen Dinger.
+++ Meine Erfahrungen / Meine Meinung +++
Ob es sich bei den "hübschen Käppis" um die Marke Papstar oder ein anderes Fabrikat handelte, vermag ich nicht zu sagen, aber im Grunde genommen sind die alle gleich (hergestellt aus Vlies) und lassen die Trägerin/den Träger alle gleich bescheuert aussehen.
Zum Preis kann ich aus o.g. Gründen keine Angaben machen.
Natürlich ist es eine Frage der Hygiene, eine Kopfbedeckung zu tragen, wenn die Gefahr besteht, dass - im wahrsten Sinne des Wortes - ein Haar in der Suppe landen könnte. Aber bei zum Zopf zusammengefassten Haar???
Und selbst wenn ein Restrisiko bleibt... Bei Köchen mit Vollbart verlangt doch auch keiner, dass sie da was darüber tragen!?
Das Interessante an diesem Sachverhalt letztendlich war die Frage und Antwort an einen Experten.
*** Die Frage ***
Jemand hatte gelesen, dass die Vorschrift zum Tragen einer Kopfbedeckung inzwischen nicht mehr zwingend sei.
*** Die Antwort ***
(veröffentlicht in der Fachzeitschrift "rhw-management" Ausgabe 12/2009)
Ich gebe die Veröffentlichung hier gekürzt und sinngemäß wieder:
- Eine allgemeinverbindliche Vorschrift zum Tragen einer Kopfbedeckung im Lebensmittelbereich gab es noch nie.
Ziel ist es, mit angemessenen Maßnahmen jede nachteilige Beeinflussung der Lebensmittel zu verhindern.
- Konsequent wäre:
Haarnetz / Bartbinde / lange Ärmel und zwar von der Warenanlieferung bis zur Essenausgabe
- Jede Einrichtung muss ihre Maßnahmen selbst festlegen bzw. kann diese im Bedarfsfall mit dem Veterinäramt abstimmen. Es bleibt in der Verantwortung der Einrichtung, wie sie die o.g. nachteilige Beeinflussung der Lebensmittel verhindert.
Und nun?
Ich denke, Hygiene sollte generell oberstes Gebot sein, aber es muss realistisch bleiben und sollte nicht übertrieben werden.
Wenn ich in manchen Geschäften sehe, dass zwar Einweghandschuhe getragen werden, mit diesen aber erst die Ware und dann das Geld und dann beim nächsten Kunden wieder die Ware angefasst werden, dann ist der Sinn und Zweck verfehlt.
Ich selbst fände ein Haar in der Suppe mit Sicherheit auch eklig, aber die meisten Keime werden doch nach wie vor durch unsere Hände übertragen und häufiges Händewaschen sowie der korrekte Einsatz von Einweghandschuhen dürften aus meiner Sicht wichtiger sein, als eine Kopfbedeckung bei Zopfträgern und -trägerinnen.
Daher meine Meinung: Kopfbedeckung ja, aber nur da, wo es wirklich nötig ist.
Fazit: zum Einsatz bringen, wenn wirklich notwendig

