Wacker-Chemie GmbH
Für risikobewusste Anleger eine Chance, die Kapitaleinlage zu verdoppeln - Wacker-Chemie GmbH Arbeitgeber

Neuester Testbericht: ... Seit Mai dieses Jahres hat sich der Aktienkurs der Wacker-Chemie von über 170 Euro auf unter 70 Euro (30.09.2011) mehr als halbiert. Dahi... mehr

Für risikobewusste Anleger eine Chance, die Kapitaleinlage zu verdoppeln
Wacker-Chemie GmbH

W%FCstenprediger

Name des Mitglieds: Wüstenprediger

Produkt:

Wacker-Chemie GmbH

Datum: 30.09.11

Bewertung:

Vorteile: Der Kurs könnte bald wieder von unter 70 auf über 100 steigen. Könnte...

Nachteile: Jede Geldanalge auch in Form von Aktien hat ein Risiko

Die Wacker Chemie AG ist ein international agierender deutscher Chemiekonzern, der technologisch hoch entwickelte Spezialprodukte für eine Vielzahl von Industrien und Branchen wie etwa für die Solarenergie, für elektronische Güter sowie für Pharma- und Pflegeprodukte anbietet. Der Fokus der Geschäftstätigkeit liegt dabei auf der Verarbeitung von Silizium, das als anorganisches Produkt im High-Tech-Bereich Anwendung findet. Darüber hinaus stellt Wacker Silikon- und Polymerprodukte her und beliefert damit die Bau- und Automobilindustrie. Hier hat sich der Konzern eine starke Marktposition erarbeitet. Anders als bei anderen Chemiekonzernen sind die meisten Wackerprodukte anorganischer Natur, so dass der Konzern nur in geringem Maße vom Ölpreis bzw. petrochemischen Rohstoffen abhängt.

Seit Mai dieses Jahres hat sich der Aktienkurs der Wacker-Chemie von über 170 Euro auf unter 70 Euro (30.09.2011) mehr als halbiert.
Dahinter steckt vor allem die Angst, der Konkurrenz aus China und ein Preisverfall für Silizium.
Aber auch die allgemeine Unsicherheit seit Anfang Juli, was alle Aktien fast ohne Ausnahme betrifft.
So sind seit Beginn des zweiten Halbjahres fast alle Aktien nur noch abwärts gefahren.
Schlechte Nachrichten lösten Kursrutsche aus, gute wurden meist ignoriert.
Der allgemeine Kursrutsch der Aktien hat dafür gesorgt, daß Aktien verkauft werden, weil die Kurse fallen und die Kurse fallen, weil Aktien verkauft werden. Dann fallen die Kurse weiter und es werden noch mehr Aktien verkauft, deren Kurse noch weiter fallen.
Würde man auf die fundamentalen Daten der Deutschen Unternehmen schauen, würde man feststellen, daß es so schlecht garnicht aussieht, wie man meinen könnte, wenn man auf die Kurse schaut.
Aber Aktionäre sind eine Herde.
Sie rennen immer dorthin, wo alle hinrennen.
Es werden Aktien gekauft, von Unternehmen, die nichts haben außer Schulden und der Kurs steigt.
Andere Unternehmen sind gut aufgestellt, wie etwa Siemens, Allianz oder MAN und der Kurs fällt.

Die Branche der Solarenergie hat im Moment ebenso Probleme wie die großen Energiekonzerne.
Diese Probleme strahlen auch auf die Zulieferer aus, zu denen Wacker gehört.
Die Analysten von Independent Research haben auf Basis einer aktualisierten Peer Group-Analyse das Kursziel für die Wacker Chemie-Aktie von 133 EUR auf 115 EUR gesenkt und bleiben bei ihrer Empfehlung "kaufen".
In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters habe sich der Vorstandsvorsitzende von Wacker Chemie, Rudolf Staudigl, mit der guten Geschäftsentwicklung seines Unternehmens zufrieden gezeigt. Zwar habe das Wachstum in den Chemiebereichen zuletzt erwartungsgemäß nachgelassen, für "Weltuntergangs-Stimmung" bestehe aber absolut kein Anlass.

Zudem habe er ganz klar seinen zum Anfang des Jahres verkündeten Ausblick für 2011 bestätigt. Danach solle der Umsatz auf 5 Mrd. EUR und das EBITDA über den Vorjahreswert von 1,2 Mrd. EUR gesteigert werden. In jedem der beiden kommenden Jahre sei darüber hinaus ein Umsatzanstieg um 10% möglich.

Vor diesem Hintergrund erscheine der Rückgang des Kurses der Wacker Chemie-Aktie in den vergangenen Wochen übertrieben und das Papier sei in den Augen der Analysten aktuell zu niedrig bewertet.

Aufgrund der Tatsache, daß man seit Monaten nur noch schlechte Nachrichten und Kursrückgänge verzeichnet, nur 3 von 5 Punkten.

Fazit: Durch den Kurssturz auf fast ein Drittel dürfte das Risiko jetzt ausgereizt sein.