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DialogDirect / Dialoger / Fundraising - Erfahrungsbericht
DialogDirect PR GmbH

Name des Mitglieds: Johannes_DD
Produkt:
DialogDirect PR GmbH
Datum: 08.01.12
Bewertung:
Vorteile: Geld, Spaß, Kompetenzentwicklung
Nachteile: Intensität, Ablehnung
Hallo miteinander,
ich bin Johannes und ich arbeite mittlerweile seit über zwei, fast drei Jahren neben meinem Studium immer mal wieder bei DialogDirect. Bevor ich auf die unten aufgeführte Kritik eingehen möchte, schildere ich mal meine Erfahrungen mit dem Job.
Angefangen hat das Ganze mit einer Ansprache auf dem Campus, ob ich noch einen Job für die Ferien suche. Schon beim ersten Gespräch wurde mir klargemacht, dass es ein anstrengender Job ist mit einer Bezahlung auf Prämienbasis (damals 750Euro + x, heute 1300Euro + x). Dass ich mich für Hilfsorganisationen auf die Straße stellen, dafür noch Geld bekommen sollte und in Deutschland rumfahren darf, fand (und finde) ich als kommunikativer Typ ziemlich fett. Beim "Talentcheck", der in meiner Stadt stattfand gab's in der Runde alles ausführlich und nach einer Wochenendschulung ging's los. Von meiner Schulung ist auch jemand nach Hause gefahren, weil es nicht gepasst hat.
Mein erster Einsatz im März 2009 war eher so semi-toll. Ich war mit über-coolen Leuten (hier ein Gruß an Nathalie, Karo, Maggy, Nico, Elly, Philo und Jo) unterwegs, hatte einen Haufen Spaß bei Wetter von Schnee über Regen bis Sonnenbrand und war nicht sonderlich erfolgreich. Dementsprechend war das Ganze schon anstrengend. Montag bis Samstag auf der Straße, um acht aufstehen, so dass man um zehn den Stand aufgebaut hat, mit ner Mittagspause und kurzen Kaffee- und Pipipausen 10h draußen auf den Beinen. Wenn man dann zurück im Quartier ist, Material sortieren und kochen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Coach vorbei kommt oder auch der Teamleiter/Master ne Schulung macht ist recht hoch. Das Feierabendbier lässt man sich natürlich nicht entgehen und so kann's schon sein, dass es eins ist, bis man im Bett ist. Trotzdem zieht es mich heute noch in deutsche Fußgängerzonen (Sie kennen doch Amnesty International?).
Mittlerweile mach ich Jobinfo bei DialogDirect, das heißt ich bin derjenige, der dir auf dem Campus einen Job anbietet. Dazu mach ich noch selber Talentchecks und finde geeignete neue Dialoger. Womit ich beim Punkt der Kritik bin.
DDblabla, bei wem warst du denn im Talentcheck? Weder Kai, noch Waldi, noch Jutta, Laura, Uli oder Ich werden dir jemals gesagt haben, dass um 18 Uhr Feierabend ist. Wir haben nicht gesagt, dass man in der (voll bezahlten!) Schulungswoche gesichert durcharbeiten kann. Und erst Recht nicht werden wir ein Einzelzimmer versprochen haben. Die Schulung am Wochenende ist kostenlos und ein Kommunikationstraining, das dich in der freien Wirtschaft mehrere hundert Euro kostet. Und eine Anmerkung zur U-Bahn in Berlin (überall sonst gibt's n schönen Kombi): Fahr da mal mit dem Auto quer durch die Stadt und such dir dann in der vollen Stadt einen schönen Parkplatz für die Karre. Ich fahr da lieber Bahn.
Dialoger wohnen in einfachen, meist ganz schicken Ferienwohnungen, wie sie für Familien gedacht sind, werden nach ihrer Leistung vergütet, sind völlig ballaballa, machen den Job mit Überzeugung und haben gerne den ganzen Tag (und damit mein ich von 8 bis 1) Spaß miteinander - auch und gerade wenn es anstrengend und manchmal chaotisch ist. Das ist nichts für jeden und sicher nicht einfach. Deswegen gehen Leute freiwillig nach Hause oder werden von DialogDirect nach Hause geschickt. Und nichts anderes erzähl ich in einem Talentcheck.
Gerne kannst du dich auch bei Kai, dem Personalchef von DialogDirect melden, der hat für alles! ein offenes Ohr. Nicht zuletzt ist er daran interessiert, dass alle Talentchecker und Jobinformer den Job ehrlich und fair vermitteln. Was bitte hätte DialogDirect und die Kunden von neuen Dialogern die nach wenigen Tagen aufhören, aufgeben oder nicht weiter beschäftigt werden? Ärger, Kosten, Frust und sonst nichts. Das ist dann das Gegenteil von Fundraising. Genau wie ein Dialoger der keine Förderer gewinnt.
Mir tut's leid, dass es bei dir nicht gelaufen ist. In Zukunft werd ich weiter mein Bestes geben einen Job, den ich sehr gerne mach, weiter offen, ehrlich und fair zu vermitteln.
An alle anderen: Vielleich sehen wir uns mal bei einem Talentcheck - ich freu mich drauf.
Fazit: Wenn man der/die Richtige für den Job ist, ist es der richtige Job.

