ARD Das Erste
Aufstiegschancen in alle Richtungen - ARD Das Erste Arbeitgeber

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Aufstiegschancen in alle Richtungen
ARD Das Erste

mattikova2

Name des Mitglieds: mattikova2

Produkt:

ARD Das Erste

Datum: 25.02.01, geändert am 25.02.01 (308 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Vielfältige Jobs, Gute Bezahlung

Nachteile: Parteipolitische Spielchen

Die ARD ist meiner Meinung nach DER Toparbeitgeber in der deutschen Fernsehbranche. Zumindest, wenn man im Bereich Informationsjournalismus tätig werden will, in dem es kein anderer Sender mit der Qualität der ARD aufnehmen kann. Die Tätigkeitsfelder sind so vielfältig wie niergendswo sonst:

Landessender
Als Arbeitsgemeinschaft der Landessender hat fast jedes Bundesland ein eigenes, drittes Programm, deren Mitarbeiter auch für das Erste deutsche Fernsehen produzieren und das erste Programm füllen. Die Sendungen sind vielfältig ausgewählt, Reportagen, Shows und Unterhaltung kombiniert mit einem hohen Informationsanteil von etwa 45 Prozent. Die Landessender sind die beste Einstiegspforte, um in der ARD-Welt Fuß zu fassen, viele Redakteure der Tagesschau und der Tagesthemen haben sich zuvor in diesen Landessender bewiesen. Vielen gefällt es dort aber auch so gut, dass sie für immer dort bleiben.

Auslandsstudios
Über 30 Auslandsstudios machen die ARD zu einem weltweit präsenten Unternehmen, dass in der Lage ist, von jedem Ort der Welt aktuell und qualitativ hochwertig zu berichten. Kaum ein anderer Sender leistet sich heutzutage noch einen solchen Luxus. Jedes Auslandsstudio beschäftigt Korrespondenten, Kameraleute und Drehteams, die Beschäftigungsmöglichkeiten sind deshalb vielfältig, spannen und abwechslungsreich.

Aufstiegschancen
Die ARD bietet als großes Medienunternehmen große Chancen für jeden Journalisten, denn hat man den Sprung in den Sender erst mal geschafft, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, innerhalb des Senders aufzusteigen oder verschiedene Jobs auszuprobieren. Die Chance ist dabei groß, auf seine Traumposition zu stoßen.
Einziges Manko: Chefpositionen können nach wie vor nach Parteizugehörigkeit vergeben werden. Offiziell ist davon natürlich nie die Rede, in den öffentlich.rechtlichen Rundfunkanstalten ist aber noch heute der Einfluss von Parteien zu spüren.

Gehälter
Die ARD wird durch Geb
ühren finanziert und ist im Gegensatz zu den privaten TV-Sendern nicht zur Gewinnmaximierung gezwungen. Häufig ist man deshalb bei der ARD ein wenig großzügiger mit Abrechnungen und Gehältern, kein Redakteur, der gute Arbeit leistet, muss am Hungertuch nagen, auch freie Mitarbeiter werden gut bezahlt. Die Stars vor der Kamera verdienen aber noch häufig mehr Geld bei den privaten Sendern wie RTL oder SAT1.

FAZIT
Spannende Arbeit, ordentliche Gehälter und ein hochwertiges Endprodukt: Es gibt eigentlich keinen Grund, warum man andere Sender als Arbeitgeber vorziehen sollte. Es sei denn, sie zahlen besser.



Fazit: