
Neuester Testbericht: ... ich helfe dabei vielen vielen Community-Usern, die meinen ihr Rechner sei zu langsam geworden. Schritt 4: Änderung der BIOS Einstellungen... mehr
Saugen - Konvertieren - Brennen - Eine Einsteigerhilfe
zu den Tipps und Tricks

Name des Mitglieds: mattha
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Datum: 08.03.03, geändert am 08.11.09 (9546 Lesungen)
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Dieser Bericht enthält die grundsätzlichen Informationen über Software, die man zum sicheren Download und weiteren Verarbeitung von Filmen und Musik benötigt. Ebenfalls enthalten sind eine Reihe von Erklärungen und Erläuterungen, warum und wie die genannte Software eingesetzt wird, teilweise exemplarisch erklärt. Er soll dem Laien dienen, sich etwas besser in der genannten Materie zurecht zu finden und die Möglichkeiten eines DSL-Anschlusses besser nutzen zu können. Es gibt sicherlich noch hunderte weitere sinnvolle Programme, die man in diesem Zusammenhang einsetzen kann, aber mit der nachfolgend genannten Auswahl kann man schon ganz gut arbeiten.
Inhalt
1. Sicherheit
3. Das Brennen
4. Konvertieren
5. Sonstige Software, die man häufiger braucht
1. Sicherheit
Zu Beginn aber noch ein paar Worte zum Thema Sicherheit. Als neuer DSL-User fängt man üblicherweise direkt nach der Etablierung des DSL-Anschlusses an, sich im Internet umzusehen ? und hat oder bekommt damit sofort ein Problem: Der eingesetzte Rechner ist häufig völlig ungeschützt gegen Viren, Trojaner und Hacker. Daher hier mal die notwendigste Software, die man benötigt, um halbwegs sicher im Netz unterwegs zu sein.
· Antivirenprogramm: möglichst was von einem grossem Anbieter mit automatischer Updatefunktion, z.B. McAfee, Norton AV. Es gibt aber auch kostenlose Antivirenprogramme, die eingesetzt werden kann - auf jeden Fall auf die Updatefunktion achten.
· Antitrojaner: damit Dein Rechner nur das tut, was Du willst. Trojanerangriffe sind häufig, also wirklich wichtig. Produktempfehlung: Trojan Trap
· Firewall: In der Grundeinstellung sind normalerweise alle Ports nach draussen offen. Du bekommst zwar alle 24 h ne neue IP-Adresse nach dem Disconnect zugeteilt, aber es gibt sehr komfortable Programme, mit denen man offene Ports im Netz scannen kann und Du bist auf jeden Fall offen wie ein Scheunentor. Programme: Entwe
der per Routersoftware, z.B. Kerio Winroute, Smoothwall (beste Lösung) oder per ZoneLabs (weiss nicht genau, wie gut das Ding ist, ist aber kostenlos).
Erst den ganzen Kram installieren und konfigurieren und dann weitermachen. Dabei ist es wichtig, die gesamte Sicherheitssoftware zu installieren! Der Verzicht auf eines der drei Pakete wird zwangsläufig nach einiger Zeit zu massiven Problemen führen! Bei Internetzugängen über Telefonleitungen sollten auf jeden Fall noch Antidialerprogramme installiert werden. Sinnvoll ist es auch in diesem Zusammenhang, die entsprechenden Nummern bei seinem Telefonprovider sperren zu lassen.
Noch ein Tip am Rande: Niemals als Adminstrator eingeloggt ins Internet gehen. Falls es jemandem gelingt, den Rechner zu hacken (was bei offenen Ports kein grosses Problem darstellt), ist es problemlos möglich, dass Administratorpasswort zu ändern. Zu Deutsch: Du kommst ggfs. nicht mehr auf Deinen eigenen Rechner. Also in jedem Fall ein weiteres Profil anlegen, die Rechte zumindest etwas einschränken und mit diesem Profil ins Netz gehen.
3. Das Brennen
· Zum Brennen braucht man mindestens Nero und CloneCD. Um ? wann auch immer ? Filme mal auf einem DVD-Player schauen zu können, müssen sog. VCDs oder S-VCDs gebrannt werden. Brennvorschriften dazu gibt?s ebenfalls unter den genannten Stichpunkten in rauen Mengen. Hier noch ein paar Infos zum Anfang:
· Um eine VCD oder S-VCDs zu bekommen, muss der Ausgangsfilm im MPG-Format (MPG oder MPEG ist egal) sein (VCD: MPG1, S-VCD: MPG2). Wenn man Nero öffnet u
nd dort VCD oder S-VCD anspricht, öffnet sich ein explorerähnliches Fenster, in dem man seine Datei ansteuern kann. Man sucht sich den entsprechenden Film aus und zieht diesen vom rechten Fenster ins linke. Nero checkt dann, ob das richtige Dateiformat vorliegt. Wenn nicht, einfach den anderen Filmtypen VCD-S-VCD probieren. Wenn auch nicht geht, muss konvertiert werden (dazu später mehr). Danach einfach brennen. In diesem Zusammenhang: Üblicherweise passen auf einen 700er Rohling etwa 700 MB Daten. Wenn man aber anstelle von Daten einen Film draufbrennt, passt erheblich mehr drauf, d.h. es ist problemlos möglich, dass ein MPG-File mit 850 MB als VCD auf einen 700er Rohling passt. Erklärung dazu: Bei Daten-CDs ist es enorm wichtig, dass alle Daten richtig übertragen werden. Es werden daher Checkverfahren, z.B. Prüfsummen etc. eingesetzt, um die Datenkonsistenz und ?richtigkeit zu gewährleisten. Bei einem Movie ist es völlig egal, ob da mal ein Bit umfällt oder nicht, da man minimale Fehler auf einer CD nicht wahrnehmen kann. Daher wurde auf alle Prüfverfahren verzichtet und es passt ne Menge mehr auf einen Rohling drauf.
· Verschiedene Dateiformate, die angeboten werden: Verbreitet sind MPG oder MPEG wie oben beschrieben. Dann gibt?s ne Menge .avi-Dateien. Das sind komprimierte Videodateien, die nach bestimmten Kodecs komprimiert wurden. Diese kann man am Rechner schauen, aber für VCDs müssen sie zu MPGs konvertiert werden (dazu später mehr). Die MPGs sind grösser als die Avis ? je nach Komprimierungsverfahren doppelt so gross. Dann gibt?s noch .bin und .cue Dateien. Dabei handelt es sich um sog. Imagedateien, die man entweder mit CloneCD oder mit Nero brennen kann. Bei CloneCD einfach den entsprechenden Button drücken, bei Nero den Eingangsbildschirm wegklicken, und unter Datei den Punkt Image brennen auswählen. Dann das .cue-File anwählen (das enthält die notwendigen Infos, wie das Programm das .bin-File brennen muss) und los geht?s ? meistens. Manchmal bekomm
t man genau an dieser Stelle ne Fehlermeldung, dass irgendwas nicht gefunden wird. Das liegt daran, dass in dem cue-file ein falscher Eintrag für den Filmnamen steht. Es handelt sich um eine einfache Textdatei, die man mit einem Editor öffnen kann. In der obersten Zeile steht der Filmname. Einfach den aktuelle, vollständigen Dateinamen zwischen die Anführungszeichen schreiben, das Ding speichern (als .cue) und dann noch mal versuchen.
· Neuerdings gibt es auch das Format MVCD. MVCD ist ein Template für TMPGEnc. Mit MVCD ist es möglich bis zu 130min. hochauflösenden Film in MPEG1, auf eine CD zu brennen. Die Auflösungen der Templates gehen von 352x288 (VCD) bis 720x576 (DVD). Wichtig zum Brennen: Bei Nero die Option "Standartgemäße CD erzeugen" nicht aktivieren!
4. Konvertieren
Viele Filme liegen im Avi-Format vor. Da man ja auch an andere und an später denken muss, sollte man möglichst alle avis in mpgs konvertieren und möglichst nur VCDs oder SVCDs brennen. Ausserdem machts auf Dauer mehr Spass, die Videos am TV als am PC zu sehen. Allerdings ist das mit dem konvertierten nicht wirklich einfach. Dazu gibt?s jede Menge Infos im Netz ? auf jeden Fall mal mit beschäftigen.
Du benötigst folgende Software:
· Codecs: Man braucht mindestens DIVXPro 5 Bundle und das Nimo-Codecpaket. Damit sollte alle laufen. Diese Codecs muss man auch auf der Maschine haben, um sich die AVIs am PC anschauen zu können. Also saugen und installieren (Doppelklick auf die exe-Datei und der Kram installiert sich selbst).
· Zum Konvertieren gibt?s ne Menge Software, eine sehr konfortable heisst TMPGEnc. Programm starten, im Fenster den Film auswählen, solange weiterklicken bis das Ding startet, einige Stunden warten und alles wird gut ? manchmal. Man kann bereits vorher sehen, wie gross die Enddatei werden wird. Falls die Dateigrös
se eindeutig über die Kapazität einer CD hinausgeht, und das ist meistens so (für einen Film in ganz ordentlicher Qualität braucht man 700 ? 800 MB AVI, was etwa 1,4 GIG MPG entspricht). Also muss man das avi-file vorher schneiden. Dazu nehme man einen sog. AVI-Splitter und teile den Film einfach in zwei etwa gleich grosse Teile (dauert nur wenige Minuten) und konvertiere dann erst. Das hat auch den Vorteil, dass der Rechner beim Konvertieren nicht mit einer Datei grösser 1 GIG spielen muss ;-)). Weitere, ggfs. notwendige Einstellungen muss man dann mal im Einzelfall betrachten. TMPGEnc. kann man auch zum Splitten von zu grossen MPGs nutzen. Dann den Eingangsbildschirm wegklicken, unter files findet man Tools, dort auf den Reiter Cut gehen und loslegen. Das Programm ist sehr mächtig, bietet viele Einstellungsmöglichkeiten, z.B. Bitraten verändern etc. ? einfach ein wenig einlesen, ausprobieren und im Internet lesen.
5. Sonstige Software, die man häufiger braucht.
Es passiert immer wieder, dass der Explorer geliehene CDs nicht einlesen kann. Das liegt meist daran, dass der Header defekt ist, Nachteil der fehlenden Prüfsummen. Die CD lässt sich aber problemlos in einem Stand-alone-DVD-Player abspielen ? der Film ist ja nicht defekt. Um solche CDs doch auslesen zu können, nimmt man IsoBuster, ein kleines, aber sehr mächtiges Proggramm, um defekte CDs auszulesen. Der kann im übrigen auch Daten CDs auslesen und ist in der Lage, den Inhalt von .bin-files anzuzeigen und zu extrahieren. Das Programm ist selbsterklärend.
WinZip, WinRar zum entpacken.
Falls man zwei Rechner betreibt (ist zum Konvertieren und Brennen durchaus sinnvoll) und nicht zwei Tastaturen, Monitore und Mäuse rumfliegen haben will, setzt man VNC ein. Damit kann man vernetzte Rechner so ansprechen, dass den Desktop auf dem Hauptrechner öffnen und auch dran arbeiten kann ? gibt?s ? wie alles ? frei im Netz.
Serialz2000 sollte man haben, um sich einige Software freischalten zu k
önnen, die man gekauft hat, aber die Seriennummer nicht auffindbar ist
Das wärs erst mal zum Thema Filme .
Zum Brennen:
Audio-CDs am besten mit Nero erzeugen. AudioCD anwählen, die MP3s vom rechten ins linke Fenster ziehen ? Nero konvertiert selbständig zum Audioformat. Und dann schön langsam abbraten: Es kann passieren, wenn man die CD auf max. Geschwindigkeit brennt, dass man hörbare Klicks erzeugt. Daher bei AudioCDs schön langsam brennen ? ich brenne möglichst nur im 4fach Speed. Falls man sich mal für einen DVD-Player entscheidet, darauf achten, dass das Ding auch MP3s kann!
Der obligatorische Hinweis: Ihr dürft nur Dinge aus dem Netz holen, die Ihr selber besitzt, um Euch Sicherheitskopien Eurer eigenen Dateien anzufertigen.
Viel Spass dabei
Mattha
Fazit: Fazit
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Weitere Testberichte: im Bereich Anwendung

