Neoplanet
Er steckt sie alle in die Tasche - Neoplanet Anwendung

Neuester Testbericht: ... viel besser aus. Viel besser als die designverzerrende Spyware hotbar, kann man mit Neoplanet richtig was anfangen, das ist jetzt bei mir ... mehr

Er steckt sie alle in die Tasche
Neoplanet

defianter

Name des Mitglieds: defianter

Produkt:

Neoplanet

Datum: 21.08.00, geändert am 21.08.00 (53 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: alles

Nachteile: nix

Nobel geht die Welt zugrunde. Wer beim Surfen im Internet Wert auf ein gepflegtes Äußeres von Seiten des Browsers legt und auch mit dem Begriff Komfort etwas anzufangen weiß, der gibt NeoPlanet eine Chance. Der kostenlose Web-Browser setzt auf den Dateien eines installierten Internet Explorers auf, verwendet aber dennoch eine eigene Oberfläche. Und was für eine! Wunderschöne 3D-Elemente verpassen dem Browser ein Chassis, das zu den besten gehört, das derzeit unter den Browsern zu finden ist. Hinzu kommt, daß sich auf der Homepage der Programmierer 50 Gratis-Skins (um die 200 KB pro Skin) sichten und direkt in NeoPlanet übernehmen lassen - die Skins verändern die Oberfläche des Browsers vollständig, ohne daß sich dabei die Buttons und Benutzerelemente selbst verschieben. Wie wäre es etwa mit einer bunten Cartoon-Oberfläche? Oder suchen Sie eher etwas, das an einen bunten Garten oder an eine Science-Fiction-Kulisse erinnert? Keine Frage - NeoPlanet paßt sich bis ins Detail an seinen Besitzer an.
Doch es zählen nicht nur Äußerlichkeiten. Und so erlaubt es NeoPlanet gleich beim Start, einen Web-Infodienst zu personalisieren. Der stellt seinem Besitzer fortan täglich neu bei jedem Gang ins Netz die Informationen im Browser-Fenster zur Verfügung, die für die eigene Person von Interesse sind. Auch dieser - englischsprachige - Service kostet den Anwender keinen Pfennig, sieht man einmal von den auflaufenden Online-Gebühren ab.

Zusätzlich stellt NeoPlanet auf der rechten Fensterseite eine Channel-Leiste zur Verfügung, die bereits mit vielen URLs passend zu verschiedenen Themen ausgestattet ist. Per Mausklick lassen sich so gleich die besten Seiten im Internet ansteuern. Und wer selbst über einen großen Fundus an interessanten Links verfügt, der macht ganz einfach seine eigenen Channels auf. Einzelne Channel lassen sich dabei auch an Freunde und Bekannte verschicken, so daß es unter NeoPlanet-Benutzern zu einem regen Austausch der URLs kommen kann. Frei nach de
m Motto: Du schickst mir deine, ich schick dir meine.

Beim Surfen selbst nimmt sich NeoPlanet nicht viel mit der Konkurrenz von Microsoft und Netscape. Nur das "Enhanced Browsing" mit seinen drei Powertools weiß noch zu überraschen. So reicht es aus, ein einzelnes Wort in die URL-Zeile von NeoPlanet einzugeben, um den Browser dazu zu veranlassen, selbst ein www. davor und ein .com dahinter zu stellen. Führt dies zu keiner brauchbaren URL, so versucht es das Programm mit der Endung .net.

Werden mehrere Wörter eingegeben, so schaut NeoPlanet automatisch in der Datenbank Real Names nach, ob hier vielleicht ein Eintrag vorliegt, der zu einer Web-Site führt. Und mit der Auto-Search-Funktion kann ein interner Bluthund von der Leine gelassen werden, der im Netz nach verfügbaren Seiten zum Thema sucht.

Beim Surfen selbst kann das bunte Programm ein bißchen Tempo machen und alle Bilder automatisch ausblenden, so daß die dazugehörenden Dateien gar nicht erst geladen werden müssen. Auch Pop-Up-Fenster, die meistens eh nur störende Werbung enthalten, lassen sich mit NeoPlanet dauerhaft deaktivieren. Ein integrierter E-Mail-Client rundet den kostenlosen Browser ab.



Fazit: