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MS Internet Explorer 6.0

Name des Mitglieds: wm_2006
Produkt:
MS Internet Explorer 6.0
Datum: 08.07.09
Bewertung:
Vorteile: einfach zu installieren, kompatibel mit vielen Webseiten
Nachteile: keine
Der Internet Explorer von Microsoft war jahrelang der Standard-Browser vieler Computeranwender. So habe auch ich diesen Webbrowser immer ganz gerne verwendet. Aber im Laufe der Zeit stellte sich heraus, dass gerade der Internet Explorer vermehrt Angriffsziel von Hackern geworden ist und es stellten sich immer wieder neue Sicherheitslücken heraus. Diese musste der Hersteller Microsoft natürlich schnellstmöglich beseitigen. Und so kam es wie es kommen musste: Andere Firmen entwickelten auch Browser, die zum einen kostenlos zu verwenden waren und die einige zusätzliche Funktionen gegenüber dem Microsoft-Produkt hatten.
Was ist ein Browser ?
Ein Browser ist im Prinzip nur ein Anzeigeprogramm von Textseiten im Internet. Der Browser übersetzt im Prinzip Anweisungen in der Programmier-Sprache HTML in entsprechende grafische Elemente. Durch die Programmiersprache HTML ist es auch möglich, auch Grafiken, Fotos und auch Videos zu implementieren.
Der Name Browser stammt natürlich wieder einmal aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Anzeigeprogramm für Textdateien, die durch Navigationselemente ergänzt werden. Erst viel später kamen Links und Grafikeinbindungen hinzu. Anfangs gab es diese Browser auch nur für PCs. Aber später erkannte man, dass auch mobile Geräte ins Internet wollen und hier wurden spezielle Versionen entwickelt. Noch relativ jung sind sogenannte Pocket-Browser, die man auf einen USB-Stick kopieren kann und nicht zu installiert werden müssen.
Zur Zeit gängige Browser sind vor allem Internet Explorer, Mozilla Firefox, Opera, Safari oder auch Google Chrome.
Historisches
Als ich die ersten Berührungspunkte mit dem Internet hatte, gab es eigentlich nur zwei Browser, die den Markt beherrschten: Der Internet Explorer von Microsoft, der bei jeder Windows-Version zwangsweise dabei war und der Netcape, mit dem ich ehrlich gesagt lieber gearbeitet hatte. Aber Netscape hatte irgendwann den großen Nachteil, dass die neuen Versionen immer langsamer wurden und man konnte damit einfach nicht mehr richtig arbeiten. Also blieb mir nichts anderes übrig als wieder zurück zum Internet Explorer zu gehen. Inzwischen gab es hier die Version 5.0 und wenig später auch 5.5. Mit diesen beiden Versionen konnte Microsoft die verlorenen Marktanteile wieder zurückgewinnen. Im Zuge der neuen Betriebssysteme wurde aber auch der Internet Explorer immer weiter entwickelt und im Jahre 2001 erschien schließlich die Version 6.0. Diese Version hielt sich überraschenderweise recht lange und wurde nur geringfügig durch Updates immer weiter verbessert.
Erst im Jahre 2006 kam die neue Version 7 heraus, das wieder über neue Funktionen, wie z.B. das sogenannte Tabbed Browsing verfügte. Dies hatten aber die Konkurrenzprodukte schon vorher implementiert und Microsoft musste hier regelrecht nachziehen, um nicht noch mehr Marktanteile zu verlieren.
Das jüngste Produkt des Internet Explorers ist schließlich erst einige Wochen alt und hat die Version 8. Diese Version wurde weiter optimiert und gegenüber der Version 7 arbeitet die neueste Version noch einen Tick schneller.
Vorteil Microsoft
Der große Vorteil der Microsoft-Browser war schon immer, dass sie mit dem Betriebssystem ausgeliefert werden. Dadurch waren die Microsoft-Produkte auch so erfolgreich, weil man dazu gezwungen war, diese Browser auch zu benutzen. Nur wer sich ein wenig auskannte, wich auf die Konkurrenzprodukte Netscape oder Firefox aus. Erst mit dem neuen Betriebssystem Windows 7 änderte Microsoft sein Vermarktungsprinzip und dieses Betriebssystem ist das erste, das ohne Browser ausgeliefert wird. Gerade wegen diesem Prinzip erhöhte Microsoft seinen Marktanteil zwischen 1995 bis 2000 auf nahezu 90 %. Erst in den letzten Jahren reduzierte sich der Marktanteil wegen der starken Konkurrenz wieder auf 60 %.
Auch bei der Gestaltung von Internet-Seiten hat Microsoft einen entscheidenden Vorteil, denn viele HTML-Editoren stufen den Internet Explorer als Standard-Produkt ein. Es heißt damit noch lange nicht, dass eine Webseite über Netscape oder Firefox genauso aussieht. Die Kompatibiltät ist im Laufe der Zeit zwar etwas besser geworden, aber der Standard ist immer noch der Internet Explorer geblieben.
Der Internet Explorer 6
Der Internet Explorer 6 habe ich wohl am längsten verwendet, weil dies für über fünf Jahre lang die aktuelle Version des Internet-Browsers von Microsoft war. Aber nach einigen Jahren des Gebrauchs stellte sich heraus, dass vor allem der Firefox mehr Funktionen hatte und vor allem viel schneller die Internet-Seiten anzeigte. In der Firma war der Internet Explorer aber viel länger in Betrieb und hier durften aus Sicherheitsgründen keine anderen Browser verwendet werden. Und noch heute verwende ich hier den Internet Explorer 6.
Der Internet Explorer 6 war im Übrigen, die erste Version des Internet-Browsers, der nicht mehr für Windows95 geeignet war. Als Mindestvoraussetzung war hier Windows98 notwendig. Von der optischen Oberfläche her gesehen, konnte man aber nicht viele Unterschiede zur Vorgängerversion 5.5 feststellen. Aber im Innern der Version 6.0 wurden jetzt alle Sicherheitsupdates implementiert und die Software arbeitete viel stabiler.
Aber einen entscheidenden Nachteil hatte die Version 6 trotzdem: Das sogenannte Tabbed-Browsing, was zur gleichen Zeit der Firefox schon unterstützte, gab es bei der Version 6 noch nicht. Diese Funktion wurde leider erst mit dem Internet Explorer 7 eingeführt.
Das Installieren
Das Installieren des Internet Explorer in der Version 6 war immer recht langwierig. Das Installationsprogramm hatte zwar nur eine Größe von gerade einmal 500 KB. Aber nach dem Aufrufen der Installation werden alle benötigten Dateien erst aus dem Internet geladen und kann teilweise recht lange dauern. Alternativ konnte man sich auch eine PC-Zeitschrift besorgen, wo die kompletten Installationsdateien bereits auf der beiliegenden CD enthalten war.
Meine Meinung
Der Internet Explorer 6 hat mich zwar recht lange begleitet, aber irgendwann bin ich dann doch auf den Firefox umgestiegen, weil der Firefox eben nicht so häufig Angriffspunkt von Hackern geworden ist und es nicht so viele Sicherheitslöcher hat. Gegenüber der Vorgängerversion 5.5 hatte die Version 6 aber entscheidende Vorteile. So war das Anzeigen von Webseiten deutlich schneller und auch die grafischen Elemente wurden etwas optimiert. Heute verwende ich den Internet Explorer nur noch in der Firma. Ansonsten greife ich lieber auf den Firefox oder aber auf die neue Version 8 zurück. Aus der heutigen Sicht würde ich den Internet Explorer 6 nicht unbedin gt empfehlen - zumal es auch nicht gewährleistet ist, dass er Vista- oder Windows7-Kompatibel ist.
Fazit: aus heutiger Sicht nicht mehr empfehlenswert
| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Installation: | ||
| Funktionsvielfalt: |
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