Microsoft Paint
Microsofts Bildbearbeitungs-Parodie - Microsoft Paint Anwendung

Neuester Testbericht: ... vielen verschiedenen Version zu unterschiedlichen Preisen, die man allesamt nicht gerade als niedrig bezeichnen kann... MEINE ERFAHRUN... mehr

Microsofts Bildbearbeitungs-Parod ie
Microsoft Paint

Gella

Name des Mitglieds: Gella

Produkt:

Microsoft Paint

Datum: 29.08.09, geändert am 30.03.12 (256 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Man kann durchaus ein wenig Spaß damit haben...

Nachteile: Unterstützt sehr wenige Dateiformate, Magere Werkzeugpalette.

Hallo liebe Dooyoos!

In diesem Testbericht geht es um ein Programm, das jeder hat, aber kaum einer benutzt. Die Rede ist von Microsoft Paint, besser bekannt als MS Paint oder einfach Paint. Schon seit der allerersten Windows-Version von 1985 war es mit dabei, 1990 wurde es mit der Veröffentlichung von Windows 3 in Paintbrush umbenannt, und seit Windows 95 heißt es wieder Paint. Die Version über die ich hier berichte, ist die Windows Vista-Version Paint 6.0.



DIE FAKTEN:
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Hersteller/Vertrieb:
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Microsoft Deutschland GmbH
Konrad-Zuse-Straße 1
85716 Unterschleißheim

Telefon:
089-3176-0

Online:
www.microsoft.de

E-Mail:
kunden@microsoft.com


Preis:
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Naja, Paint selbst kostet zwar nichts, aber es setzt den Kauf von Windows vorraus. Das gibt es wiederrum in vielen verschiedenen Version zu unterschiedlichen Preisen, die man allesamt nicht gerade als niedrig bezeichnen kann...



MEINE ERFAHRUNGEN:
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Hach, waren das noch Zeiten, als ich 1996 meinen ersten PC bekommen habe. Damals habe ich richtig viel Zeit mit Paint verbracht, da es das erste Mal war, dass ich mit einem Bildbearbeitungspogramm in Berührung kam.

Ich muss zugeben, es hat schon Spaß gemacht, Bilder nach Lust und Laune zu "verunstalten". Die verfügbaren Werkzeuge (Stift, Pinsel, Airbrush, Text, Linie, Bogen, Rechteck, Vieleck, Ellipse, Radierer, Farbfüller, Farbauswahl und Lupe) sowie die wenigen Effekte (drehen, spiegeln, zerren, Größe ändern und Farben umfehren) reichten mir damals, um allerhand kreativen Blödsinn anzurichten.

Leider sind damit aber auch schon die Grenzen von Paint erreicht. Wer ein Programm zum Verbessern oder Retuschieren von Fotos sucht, der ist hier an der falschen Adresse. Es gibt keine Funktionen zur feinen Farb-, Helligkeits-, oder Kontrastanpassung, geschweige denn verschiedene Bearbeitungsebenen (Layer), wie man sie vielleicht von Photoshop und Co. kennt. Deshalb hat sich mein Interesse an Paint nach einigen Wochen doch merklich gelegt.

Heutzutage sind wohl auch PC-Neulinge kaum mehr für Paint zu begeistern. Zu viele - teils auch kostenlose - Bildbearbeitungsprogramme gibt es, die dem Microsoft-Oldie gehörig den Rang abgelaufen haben (z.B. GIMP oder Paint.net). Die Zeiten verändern sich eben. Paint leider nicht. Von der Windows 95- bis zur Vista-Version wurde lediglich die Anzahl der unterstützten Bildformate um zwei erweitert (JPEG und GIF, zusätzlich zu Bitmap, TIFF und PNG), sowie die Schritte der "Rückgängig"-Funktion auf 10 erhöht. Für einen Zeitraum von elf Jahren sind das doch sehr geringe Fortschritte.

Ich habe zwar gelesen, dass die neueste Paint-Version, die Windows 7 beiliegt, über komplexere Pinsel, Transparenzeffekte und sogar Kantenglättung verfügt, aber auch diese machen aus Paint keinen Photoshop-Ersatz.

Aber dafür ist Paint mit Sicherheit nicht gedacht. Es ist halt ein besserer Bildbetrachter mit Zeichenfunktion, und kein richtiges Bildbearbeitungsprogramm. Behält man das im Hinterkopf, ist Paint ein nettes Stück Software.

Ich vergebe deshalb auch eine Wertung von "netten" drei Sternen, da Paint zwar durchaus Spaß machen kann, es aber zum einen für einen Bidbetrachter zu wenige Formate unterstützt,und für ein Zeichenprogramm über zu wenige Werkzeuge verfügt.

Fazit: Paint ist ein Klassiker, dem der Zahn der Zeit und die Konkurrenz aber doch arg zugesetzt haben.

Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Installation:    
Funktionsvielfalt: