
Neuester Testbericht: ... ich muss sagen das ihnen mit Fireworks ein absolutes Meisterstück in der Grafikbearbeitung gelungen ist nicht nur die Wunderbar einfache ... mehr
Des Webmasters Werkzeugkiste
Macromedia Fireworks 4

Name des Mitglieds: wydmuch
Produkt:
Macromedia Fireworks 4
Datum: 11.12.01, geändert am 11.12.01 (277 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: frei konfigurierbar
Nachteile: teuer
Macromedias Werkzeugkiste ist die Universallösung für alle Bilder und Grafiken, die man ins Web stellen oder ausdrucken will. Fireworks reiht sich nahtlos in die sehr beliebte Macromedia Produktreihe ein, die mit dem HTML-Editor Dreamweaver und dem vektorbasierenden Grafik-Animationstool Flash alles mit sich bringt, was der ambitionierte Webmaster so baucht.
Fireworks arbeitet mit zahlreichen fliegenden Werkzeugfenstern, wie man sie auch von Programmen wie z.B. Adobe Photoshop kennt. Nachdem ich mir die 30-Tage Testversion heruntergeladen hatte, erschien mir das Programm ziemlich überladen und unübersichtlich. Nach und nach lernte ich aber die freie Konfigurierbarkeit der Arbeitsoberfläche zu schätzen. So blende ich nur meine wichtigsten Tools ein und habe mir auch die Inhalte der Werkzeugleisten und Fenster selbst zusammengestellt.
Es fällt mir unheimlich schwer, die einzelnen Funktionen von Fireworks zu beschreiben, da eigentlich alles möglich scheint, wenn einem nur die Kreativität nicht ausgeht und man sich sorgfältig in das Programm einarbeitet. Man zeichnet, schreibt Texte, erstellt Buttons und versieht Grafiken mit einer Vielzahl möglicher Effekte. Fireworks lädt wirklich zum Experimentieren ein, da man immer wieder neue und noch nicht gesehene Effekte erzielt, nur weil man die Werkzeuge in einer anderen Reihenfolge benutzt.
Die Erstellung von Animationen ist ein echtes Highlight. Man erstellt eine Grafik oder importiert ein Bild und bestimmt, was sich ändern soll. So kann man die Bewegungsrichtung, Drehung, Transparenz, Größe und den Bewegungspfad einstellen. Fireworks berechnet dann automatisch die Zwischenbilder aus dem ersten und letzten Bild. Natürlich läßt sich auch die Anzahl der Frames reduzieren, was Speicherplatz spart, die Bewegung aber auch mehr ruckeln läßt. Hat man seine Animation fertig, kann man sie dann als animiertes GIF oder als SWF Flashdatei exportieren.
Für eine weitere sinnvolle Funktion halte ich
das selektive JPG. Dazu legt man einen Maske um das Hauptmotiv und komprimiert dies nur so stark, das es noch mit der gewünschten Qualität erscheint. Der nicht durch die Maske abgedeckte Hintergrund, der für das Motiv ja nicht so entscheidend ist, kann nun deutlich stärker komprimiert werden, so dass man das Foto insgesamt kleiner bekommt (weniger Kilobyte), als es bei normaler JPG-Komprimierung möglich wäre.
Letztens mußte ich einige Dateien, die ich mit der Digicam geknipst hatte, für das Web vorbereiten. Dazu habe ich die Fotogröße reduziert, einen Farbfilter angewendet und die Bilder nachgeschärft. Ihr könnt euch sicher vorstellen, das dies viel Arbeit gewesen wäre, wenn ich jeden einzelnen Schritt bei jedem Foto hätte wiederholen müssen. Für diese Art von Aufgaben bietet Fireworks die Möglichkeit, Schritte aus der History (letzte Aktionen) als Makro abzuspeichern und auf beliebig viele Bilder anzuwenden >>>SCHWUPS-und fertig!
Wer kein Javascript beherrscht und sich auch nicht darin einarbeiten will, dem hilft Fireworks auch. So hat Marco damit verschiedene Navigationshilfen und Popup-Menüs erstellt, ohne eine einzige Zeile Code geschrieben zu haben. Ja, das gefällt mir, auch wenn einige Hardcore-Programmierer jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Ich habe halt einfach keine Zeit, mich in eine Programmiersprache einzuarbeiten und nehme die Hilfe gerne an, auch wenn der von Fireworks erzeugte Code nicht gerade schlank und optimal ist. Jedenfalls läuft er auf allen gängigen Browsern.
Habe ich eingentlich schon erwähnt, dass man auch relativ einfach Rollover Effekte erstellen kann? Bei einem Rollover verändert der Button beim Herüberfahren oder beim Anklicken mit der Maus sein Aussehen nach Belieben. Dazu erstellte ich einfach die Grafiken der verschiedenen Betriebszustände und überlasse Firework den Export mit HTML-Code.
Wer aber jetzt denkt, dass ich schon eine funktionierende Homepage habe, täuscht sich, da ich
mich immer noch in der Lern-und Experimentierphase befinde.
Fazit: Fireworks ist nichts für Jemanden, der mal eben eine Web-Visitenkarte erstellen will, nur um im Netz präsent zu sein. Die Einarbeitungszeit ist ziemlich hoch, wenn man mit Macromedias Produkten noch nicht gearbeitet hat, auch wenn es ein sehr gutes Lernprogramm besitzt. Mit 350? ist es auch wahrlich kein Schnäppchen, jedoch bietet Macromedia fairerweise eine uneingeschränkte 30-Tage Testversion an, mit der man ausgiebig testen sollte. Ich möchte das Programm auf keinen Fall mehr missen, da es so universell ist und einem jede Menge Arbeit abnehmen kann.
Ciao Marco
Fazit:


