LimeWire
Gnutella-Client für Einsteiger - LimeWire Anwendung

Neuester Testbericht: ... denn manchmal ist auch Spyware dabei, die man nicht unbedingt auf seinem Rechner haben möchte. Möchte man nun eine Datei herunterlad... mehr

Gnutella-Client für Einsteiger
LimeWire

marcmacho

Name des Mitglieds: marcmacho

Produkt:

LimeWire

Datum: 05.04.02, geändert am 05.04.02 (1984 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: einsteigerfreundlich, Simultandownload, schönes Design

Nachteile: IP-Adresse offen angezeigt, ressourcenintensiv

Limewire ist ein weiterer Gnutella-Client mit einigen interessanten Feaures.

Nach der Installation erscheint LimeWire in schönstem Java-programmierten Design. Die Bedienung ist sehr leicht, Einsteiger sollten sehr schnell damit zurechtkommen. Nach dem Anpassen der Optionen gehts los mit
dem Suchen:
Wie im Gnutella-Netz üblich, kann man nicht nur nach MP3s, sondern auch nach Software, Dokumenten und Videos/Filmen suchen. Die Zahl der Suchergebnisse ist zahlreich, als zusätzliche Info wird bei MP3s (leider nicht bei allen!) die Bitrate angezeigt und einige Sterne, die die Erreichbarkeit/Verbindungsschnelligkeit der Dateien anzeigen sollen. Der Download geht bei beliebten, weitverbreiteten Files schnell über die Bühne,Simultandownload von verschiedenen Quellen ist möglich. Bei eher seltenen Files muß man mehr Geduld aufbringen. Im Gnutella-Netzwerk dominieren nach wie vor die MP3s, Filme und Software sind eher seltener.

Fassen wir also zusammen: Positiv ist die einsteigerfreundliche Bedienung, Limewire läuft durch seine Javaherkunft auf allen gängigen Plattformen, auch für Linux gibt es demzufolge eine Version. Für User, denen MP3s im Vordergrund stehen, ist Limewire also sehr interessant. Für Linux ist es wohl der beste Gnutella-Client, für Windows zusammen mit Bearshare erste Wahl. In den Optionen könnt ihr Freeloader (Leute die nur runterladen und selbst nix anbieten) auschhalten - sehr positiv.

Negativ ist die höhere Systemlast - Java bläht Programme eben ganz schön auf und geht etwas verschwenderisch mit Systemressourcen um. Negativ auch, das die IP-Adresse gleich fein säuberlich mit bei den Downloads steht -eine Einladung z.B. für Hacker. Man bekommt zwar bei allen Filesharingprogs leicht die IP Nummer verbundender User raus (Ausnahme: Freenet und Filetopia), aber bei Limewire steht sie ganz offensichtlich da.

Im Endeffekt wird man bei Limewire nicht enttäuscht werden, aber es ist meiner Meinung nach nicht das beste Fi
lesharingprogramm, wie manchmal behauptet wird.

Fazit: