LimeWire
Wenn schon, denn schon! - LimeWire Anwendung

Neuester Testbericht: ... denn manchmal ist auch Spyware dabei, die man nicht unbedingt auf seinem Rechner haben möchte. Möchte man nun eine Datei herunterlad... mehr

Wenn schon, denn schon!
LimeWire

NormanK

Name des Mitglieds: NormanK

Produkt:

LimeWire

Datum: 26.04.01, geändert am 26.04.01 (1003 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: schnell, stabil

Nachteile: keine temporaere Speicherung

Nachdem ich mir jetzt mehrere Clients fuer Gnutella angeschaut hab, scheint mir Limewire noch der geeignetste zu sein.
Limewire ist komplett in Java geschrieben. Keinen Schreck kriegen, das schnarcht _nicht_! Im Gegenteil gerade im Vergleich mit z.B. Gnotella (das, je laenger es laeuft, wirklich laaaangsam wird!) rennt das richtig!
Ausserdem gibt es einige nette Features, die ich bei anderen Clients wirklich vermisst hab: an erster Stelle natuerlich eine Resume-Funktion, heisst, ein abgebrochener Download kann (auch von einem anderen Server!) fortgesetzt werden. Dann das automatische Ablehnen von 'Freeloadern', also Usern, die selbst keine Dateien anbieten, die gleichzeitige Suche nach mehreren Dateien und eine Technik, um das Aufkommen an Ping-Traffic zu beschraenken (ueber Pings sagen die einzelnen Clients untereinander staendig 'hallo, ich bin hier, bist du da?', dadurch kommt in der Summe eine sehr grosse Quote an 'Nicht-Daten-Traffic' zusammen). Ausserdem koennen die gefundenen Dateien 'gruppiert' werden, das heisst, das gleiche Dateien nur einen Eintrag in der Liste haben, was die Sache doch wesentlich uebersichtlicher macht.
Ansonsten gibt es natuerlich die (mehr oder weniger) ueberall vorhandenen Funktionen... gefundene Dateien sortieren, ClientIPs blockieren, nur nach bestimmten Dateiarten suchen, ankommende Suchen anzeigen etc.
Der einzige Nachteil ist, dass unbeendete Downloads nicht gespeichert werden, wenn das Programm beendet wird. Heisst also, dass die dann verloren sind... Das soll aber in der naechsten Version geaendert werden.

Noch ein kleiner Exkurs zu Gnutella & Co gefaellig?
Im Gegensatz zu Napster, wo die Daten, wer welche Datei anbietet zentral auf dem Server verwaltet werden, finden die Verbindungen bei Gnutella direkt von User zu User ('peer to peer') statt. Das ist einer der Gruende, warum es z.B. der Musikbranche bisher schwer gefallen ist, hier effektiv einzuschreiten. M
an sollte sich allerdings nicht zu sicher fuehlen. Voraussetzung fuer die Kommunikation zwischen den einzelnen Clients ist die IP-Adresse der Rechner. Diese ist absolut eindeutig und spaetestens mit Hilfe des Providers eindeutig der betreffenden Person zuzuordnen.
In Kanada werden Provider zur Zeit gerade massiv von der Filmindustrie bedraengt, ihre Kunden von der illegalen Nutzung abzuhalten (und das ganz ohne Rechtsgrundlage!). Man sieht also, hier ist einiges moeglich...
Ausserdem wurde gestern (25.04.01) im Europarat das Cybercrimeabkommen beschlossen, in dem unter anderem auch auf das Copyright eingegangen wird, so dass wir hier wohl noch einiges (aber wohl kaum gutes) zu erwarten haben. In Kombination mit den darin ebendfalls beschlossenen weitreichenden Abhoerbefugnissen mach ich mir sowieso so meine Gedanken, aber das ist wohl ein anderes Thema...

Fazit: