
Neuester Testbericht: ... ,was bei vielen Anbietern der Fall war ,das sich beim Aufrufen des File-Sharingsprogrammes ein Werbe-Popup öffnete ,bei iMesh gibt es ... mehr
iMesh besser als Napster?
iMesh

Name des Mitglieds: Schiffsturbine
Produkt:
iMesh
Datum: 16.07.01, geändert am 16.07.01 (159 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: kostenlos, nimmt abgebrochene Downloads wieder auf, findet auch Bilder, Videos und Software
Nachteile: Englisch, etwas langsamer
So oder so ähnlich hat sich bestimmt schon mancher aufgeregt über die fiese Entscheidung einiger US-Richter, die Napster so einfach den Saft abgedreht haben. Wenn das Programm überhaupt noch lief bekam man die Lieder nur noch, wenn man nach Blonk 183 suchte, nach Mad0nna oder Shaggey, viel zu oft waren "No matches found". Jetzt kommt Napster wieder, doch ich ewig armer und geiziger Teenager sehe im Leben nicht ein, warum ich zahlen soll, wenn ich die selben Lieder auch kostenlos haben kann!
Schon zu Napster-Lebzeiten fand ich das File-Share Programm iMesh. Der Vorteil damals gegenüber Napster war, dass man auch nach Videos, Bildern und Programmen auf den Festplatten der anderen User suchen kann. Da aber in der Kategorie "Audio" damals noch im Leben nicht so viele Ergebnisse gefunden wurden wie bei Napster blieb ich vorerst dabei. Doch dann kam das Ende. Ich hatte inzwischen auch iMesh fast wieder vergessen, da besann ich mich wieder und startete das Programm, das schon ein wenig Staub von meiner Festplatte trug. Und oh Wunder: Anscheinend waren mittlerweile auch noch andere Leute darauf aufmerksam geworden (laut iMesh mittlerweile über 4 Mio.). Denn ich hatte auf einmal viel mehr Treffer als vorher. Ich startete also einen Download und merkte, dass sich auch die Übertragungsgeschwindigkeit im Vergleich zu früher erheblich gebessert hat und nun auch an Napster heran reicht. Und was ein Vorteil von iMesh ist: Wie bei einem Download-Agenten wie z.B. Go!Zilla nimmt das Programm entweder durch Abstürze oder sonstige Sachen unterbrochene Downloads nach einem Neustart des Programms wieder auf. So kann man einen Download
über mehrere Tage verteilen, vorausgesetzt, der Download-Partner ist online.
Die Anmeldung erfolgt ähnlich einfach wie bei Napster. Direkt auf der Startseite http://www.imesh.com findet man den Download-Button zum herunterladen. Der ist zwar zunächst nur ein Link zu einer weiteren Seite, aber man findet sich immer gut zurecht, die Datei ist nur 2,2 MB groß, mittlerweile ist die Version 2.20 verfügbar. Nach der einfachen Installation des Programms startet man es und gibt seinen Namen, seinen gewünschten Nutzernamen und die Emailadresse an, weitere Angaben wie Wohnort etc. kann man machen, sind aber nicht zwingend erforderlich. Außerdem muss man das Verzeichnis angeben, in dem man seine eigenen Multimedia-Dateien lagert. Und dann kann es auch schon losgehen.
Nachdem sich iMesh in den Server eingeloggt hat kann man in einer Suchmaske den oder die Begriffe eingeben, nach denen man suchen will, und dabei auch zwischen den Suchkategorien "All", "Audio", "Video", "Images", "Software" und "Documents" (zu Deutsch: Alles, Audio, Video, Bilder, Software und Dokumente) unterscheiden. Das Programm listet dann alle gefundenen Ergebnisse auf. Durch einen Doppelklick kann man die gewünschte Datei dann herunterladen. Auch bei Napster nicht vertreten war die Funktion, nur in den bereits gefundenen Ergebnissen zu suchen. Wenn man also zuerst nach Bob Marley sucht, dann aber 100 Ergebnisse bekommt markiert man das Häkchen neben "Search in found results" und kann dann z.B. nach einem bestimmten Titel suchen. Die gefundenen Ergebnisse kann man sich außerdem nach Titel, nach Größe oder Verfügbarkeit auflisten lassen.
Über Schaltflächen am oberen Rand kommt man außerdem in die Bereiche Downloads, wo man seine eigenen Downloads verfolgen kann, Uploads, wo die Uploads angezeigt werden, Contacts, wo man alle seine Freunde aufgelistet findet, Media Manager, in dem der Windows Media Player integrie
rt ist, hier kann man sich die Lieder auf der eigenen Festplatte anhören, und "What’s up", hier kriegt man aktuelle Infos rund um iMesh.
Im Bereich Downloads bekommt man zusätzliche Infos zu jeder Datei, die man sich herunterlädt, wie die Größe der Datei, wie viel man schon hat, die Übertragungsgeschwindigkeit usw. Hier kann man die Prioritäten verteilen, Downloads abbrechen oder pausieren lassen oder sich die Lieder oder Videos schon mal so weit anhören/anschauen, wie man sie heruntergeladen hat. Das geschieht aber nicht wie bei Napster mit einem integrierten Player, sondern den Standard-Playern für Musik und Video. Vorsicht also, wenn man z.B. in Winamp eine nicht gespeicherte Playlist hat, die ist dann verloren.
Die Navigation ist sehr einfach. Die Schaltflächen sind groß und übersichtlich, und das ganze Programm wirkt nicht überladen. Für alles wurde genug Platz gelassen und man sieht alles, selbst wenn man keinen Vollbildmodus hat. Außerdem kann man entscheiden, ob man ein eher Napster-ähnliches Interface will, oder eher eines, das an Outlook angelehnt ist, das nimmt aber mehr Platz weg.
Der Vorteil von diesem Programm ist, dass es nicht wie bei Napster einen zentralen Server gibt, also kann man auch keine richtigen Filter einbauen. So genau kenne ich mich da auch nicht aus, aber anscheinend kann man den Missbrauch von lizensierter Musik hier nicht so gut verfolgen. Die Sprache ist nur Englisch, aber das ist man ja schon von Napster gewohnt, und all zu viel muss man auch nicht übersetzen, vieles erklärt sich von selbst.
iMesh ist meine klare Nummer eins. Wieso für Napster zahlen, wenn ich sie hier umsonst haben kann. Fehlerlos ist auch iMesh nicht, aber das war bei Napster nicht anders. Außerdem werkeln die Programmierer dauernd, um das Programm noch besser und schneller zu machen. Ich denke, ich werde erst mal eine Weile bei iMesh bleiben und dies auch jedem empfehlen, der auf kostenlose Musik aus dem Netz ni
cht verzichten möchte.
Fazit:


31.07.01
Kann mich noch nicht entscheiden, wo ich hingehe. Aimster? iMesh? Galaxy? Dein Beitrag hat auf alle Fäll eweitergeholfen . beste Grüße, Kochski =)