Gnutella
GNUCLEUS: ein sehr gutes Download-Programm - Gnutella Anwendung

Neuester Testbericht: ... läuft, sondern jeder Pc der User als Server fungiert. So ist der Erhalt von Gnutella gesichert. Das war es auch schon mit den Vortei... mehr

GNUCLEUS: ein sehr gutes Download-Programm
Gnutella

Talcid

Name des Mitglieds: Talcid

Produkt:

Gnutella

Datum: 19.07.01, geändert am 19.07.01 (141 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Kostenlos, durchdachte Bedienung, relativ schnelle Downloads

Nachteile: nur in englischer Sprache erhältlich

Gnutella allgemein
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Anfang März fasste ich den Beschluss, mein erstes MP3-File aus dem Internet zu laden.
Zunächst versuchte ich es bei Napster, konnte mich dort aber aus irgend einem Grund nicht anmelden. Dann war Gnutella an der Reihe (Version 0.56). Dabei handelt es sich um den Originalclient zum gleichnamigen Netzwerk. Dieses Netzwerk besteht nicht aus einem zentralen Server, der alle Clients bedient, sondern jeder Teilnehmer funktioniert selbst als Server: Er gibt ein bestimmtes Verzeichnis frei, in dem sich die Dateien befinden, die andere Nutzer uploaden dürfen. Dafür kann man umgekehrt natürlich auch Dateien (ALLE Dateien, nicht nur MP3's) von anderen Servern herunterladen. Doch Gnutella 0.56 ist recht unkomfortabel: Man muss die IP-Adressen der anderen Teilnehmer manuell eingeben, ein unterbrochener Transfer kann nicht wieder aufgenommen werden.
Doch zum Glück gibt es mittlerweile eine gute Auswahl an anderen Programmen, die jedoch alle nach dem gleichen Prinzip funktionieren. Das bekannteste Programm ist wohl BearShare, gefolgt von Limewire, Gnotella und Gnucleus. Ich möchte an dieser Stelle das meiner Meinung nach beste beschreiben: Gnucleus.

Gnucleus: Installation
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Gnucleus ist - wie alle anderen Gnutella-Programme auch - kostenlos. Nach dem Download von www.gnucleus.com kann die Installationsroutine gestartet werden. Es handelt sich dabei um eine neue Software von Nullsoft, die Installation selbst verläuft aber ähnlich wie beim InstallShield und ist intuitiv bedienbar.

Programmstart
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Sofort nach dem Start versucht das Programm, eine Verbindung zu anderen Teilnehmern aufzubauen, was ungefähr ein bis zwei Minuten dauert. Gleichzeitig sucht es automatisch nach Updates.
Mit den Standardeinstellungen versucht Gnucleus eine Verbindung zu fünf anderen Teilnehmern aufzubauen. Doch diese haben wiederum je drei bis fünf Verbindungen, usw. Als Beispiel: M
ein Client hat momentan bei fünf direkten Verbindung genau 1800 indirekte "Friends".

Suche nach Dateien
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Wenn man einen Suchbegriff eingebe, wird dieser über das Netzwerk an alle Friends geschickt. Jedes dieser Programme überprüft, ob eine Datei, die diese Zeichenfolge enthält, im jeweiligen Uploadverzeichnis liegt. Wenn dies der Fall ist, wird eine Art Bestätigung mit genauem Dateinamen und -größe an den Suchenden geschickt, und dort erscheint dann natürlich ein Treffer.
Eine Eigenschaft, die ich im Vergleich zu anderen Programmen sehr an Gnucleus schätze ist die Möglichkeit, die Suche nachträglich zu verfeinern. Wenn man also z.B. nach "HIM" sucht, kann man die Treffeliste durch die nachträgliche Eingabe von "Gone with the sin" reduzieren. Dies ist auch durch die Festlegung einer minimalen/maximalen Dateigröße oder Downloadgeschwindigkeit möglich.
Man kann mehrere Suchen gleichzeitig starten. Für die Ergebnisse wird jeweils ein eigenes internes Fenster geöffnet, zwischen denen man über eine Art Taskleiste wechseln kann.
Wenn Gnucleus mehrere Dateien mit identischem Namen und Größe findet, zeigt es diese als einen Treffer mit dem Zusatz "x Hosts" unter "Distribution" an. Auch das einen großen Vorteil: Wenn man den Download einer solchen Datei startet, und der Host nicht reagiert oder den Transfer abricht, versucht es Gnucleus automatisch beim zweiten Host.

Geschwindigkeit
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Da ich Napster nicht kenne, kann ich mir dazu also keinen Vergleich erlauben. Die Erfahrung zeigt: Ein Transfer kann eine Geschwindigkeit von bis zu 7 KB pro Sekunde erreichen. Dies hängt von mehreren Faktoren, zum Beispiel von Entfernung des "Friends" ab. Natürlich macht es einen Unterschied, ob ich die Datei von einem direkten "Nachbarn" herunterlade, oder ob die Daten über fünf dazwischenliegende Clients gesendet werden müssen. Weiterhin hat bei
einigen anderen Programmen (BearShare, Gnotella), nicht aber bei Gnucleus, die Möglichkeit, die Uploadgeschwindigkeit zu begrenzen.

Allgemeines zu Gnucleus
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Die Entwickler folgen dem Opensource-Modell, geben also auf ihr Product "absolutely no warranty". Gnucleus ist - wie auch die Internetseite der Entwickler - in Englisch. Auf www.gnucleus.com gibt es auch ein Forum zum Meinungsaustausch, dieses habe ich bis jetzt aber noch nicht genutzt. Gnucleus ist momentan in der Version 1.3.3 verfügbar. Es gibt keine Skins für Gnucleus.

Copyright (c) 2001 by Talcid
(www.peterboehm.de.vu)

Fazit: