
Neuester Testbericht: ... Brennfunktion), Blu-ray, MP3, Youtube (also Hochladen einer Datei auf Youtube), MP4, WMF, SWF, FLV, MPEG, für Sony, in GP3. Der Möglichk... mehr
Klein, kostenlos und mächtig gut!
Freemake Free Video Converter

Name des Mitglieds: vwende222
Produkt:
Freemake Free Video Converter
Datum: 10.02.11, geändert am 09.11.12 (921 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: einfache Handhabung, viele Möglichkeiten
Nachteile: karger Menupunkt Hilfe
** Anlass **
Als Abonnent der Zeitschrift CHIP überprüfe ich jeden Monat, ob das eine oder andere Programm auf der Heft DVD für mich von Nutzen sein könnte.
Zur näheren Auswahl kommen nur kostenlose Vollversionen oder uneingeschränkte Freeware.
Im Laufe der Zeit hat sich mein Neubedarf ganz erheblich reduziert, so dass meine Ansprüche, ein Programm zu erneuern, durch eine aktuellere Version zu ersetzen, ziemlich gestiegen sind.
Daher wurde ich zwar neugierig als ich die Programmbeschreibung über Freeemake Video Converter las, doch blieb ich skeptisch, ob es mir zu den bereits vorhandenen Videokonvertierungsprogrammen eine Verbesserung bieten könne.
Mein Bedarf an Konvertierungen ist eh rückläufig, da mein Multimedia - Player ICY Box selbst seltenere oder anspruchsvollere Videoformate weitgehendst problemlos abspielt.
Am ehesten trat noch bei bestimmten FLV Formaten von Musikvideos Konvertierungsbedarf auf.
Drei Anlässe, mich mit dem Programm näher zu befassen, gab es aber doch:
1.) Ein Film über Tele5 "The Cotton Club" für meine Frau war leider ohne Cutliste und damit leider nicht werbefrei bzw. ohne Vorspann und Nachsendung heruntergeladen worden.
Die drastische Telefonsexwerbung auf Tele5 zwischendurch kann durchaus sehr störend sein. Selbst ein Vorspulen löst dieses Problem nur teilweise. Der Film sollte daher geschnitten und konvertiert werden. Zwar ginge dies auch mit Nero10, doch wäre damit der Zeitaufwand recht hoch.
2.) Heruntergeladene TV Aufnahmen in HQ (720x576) oder in HD (1280x720), welche Werbung oder andere Unterbrechungen enthalten, lassen sich von meinem Multimedia Player nicht im schnellen Suchlauf oder mit dem Timer vorspulen. Nur 1,5 bis 2fach ist möglich, doch selbst dann kann es passieren, dass bei diesen Filmen anschließend Bild und Ton nicht mehr synchron laufen. Das kann je nach Zeitunterschied sehr nervig sein.
Diese Bildformate ließen sich aber von meinen bisherigen Konvertierungsprogrammen nicht durch Cutlisten von lästiger Werbung befreien oder aber auch sie hatten nach der Konvertierung hinterher eine mehr oder weniger fehlerhafte Synchronisation.
3.) DVD-Filme von Zeitschriften DVDs (oder auch andere) brauchten entweder sehr viel Zeit zur Konvertierung in einen Videostream (z.B. um sie unterwegs auf dem Netbook anzuschauen) oder aber die Wiedergabequalität war nicht besonders gut mangels geeigneter Einstellmöglichkeiten.
Das war´ s. Anhand dieser drei Problemstellungen wollte ich testen, ob das Programm FVC hier Vorteile oder Lösungen bringen würde.
** Programmbeschreibung **
Zwar hätte ich das Programm von der DVD aus installieren können, doch ziehe ich den Download über die CHIP Internetseite vor, um immer die aktuellste Version zu installieren. Download und Installation gingen wirklich blitzschnell, ohne lästige Registrierungsfragen usw.
Das Programm belegt installiert ca. 32 MB auf der Festplatte, für heutige Verhältnisse ein Winzling.
Beim ersten Aufruf präsentiert es sich sehr übersichtlich, wenngleich in der Fenstermitte mit etwas Werbung, aber im absolut akzeptablen Rahmen.
Von der oberen Befehlszeile aus lassen sich Video, Audio, DVD und Fotos aufrufen und bearbeiten.
Die Zielformate sind schön anschaulich symbolisiert unten dargestellt: AVI, MKV, für Apple, für Android, in DVD, in MP3, auf YouTube, in MP4, in WMV, in SWF, in MPEG, für Sony und in 3GP.
Die Bildqualität der Zieldateien kann außer der Originalgröße von 320x240, TV Qualität (640x480), DVD Qualität (720x576) über HD 720 (1280x720) bis auf HD 1080 (1920x720) Bildpunkte gewählt werden. Die Tonqualität ändert sich analog dazu.
Je nach gewünschtem Abspielgerät und nach Qualität der Originaldatei wird man sein Ziel unten wählen. Auch eigene Zusammenstellungen verschiedener Videodateien als DVD mit Menu sind möglich.
*** Praktische Erfahrungen ***
Das kleine Programm bietet weit mehr als eine reine Konvertierung. Doch ich werde es voraussichtlich überwiegend im Rahmen der drei Aufgaben verwende, die ich jetzt beschreibe. Auf jeden Fall lassen sich sehr flexibel eigene Videos damit erstellen, doch für eine derartige Beschreibung müsste man sehr viel mehr in die Theorie und Praxis der Videobildverarbeitung einsteigen, was hier den Rahmen sprengen würde.
Fall 1 "The Cotton Club"
Den TV Stream rufe ich über den Menu Punkt Dateien - Videodateien hinzufügen auf.
Es erscheint ein Szenenbild, der ausführliche Titel plus als Unterzeile Merkmale wie z.B.
Laufzeit, Videoformat, Bildpunktzahl, Bildformat wie 16:9, Datenübertragungsrate, Sounddaten wie z.B. MP2 44 KHz 256 Kbps Stereo.
Rechts klicke ich Bearbeiten an. Der Film wird geladen, erscheint in einem erfreulich großen Extrafenster. Jetzt wähle ich den Anfang des Videoausschnittes per Schieberegler aus, klicke auf das Symbol zur Markierung, anschließend schiebe ich den Regler bis zur letzten Szene, bis zu der ich gelöscht haben möchte, klicke Ende des Videoausschnittes an und schließlich das Scherensymbol zum Ausschneiden.
Zwar könnte ich auch nach Szenen suchen lassen, doch da das Bearbeitungsfenster schön groß ist, sehr genau jedes einzelne gewünschte Bild zu erhalten ist, genügt mir die Schiebefunktion per Hand.
Zu meiner großen Freude habe ich erheblich schneller als in anderen Versuchen mit NERO alle störenden Telefonsexwerbungen entfernt. OK gedrückt und zurück geht ´s ins Hauptmenu.
Dort suche ich mir MPEG als Ziel aus, wähle die Originalqualität, reduziere aber noch per Mausklick bei der Ausgabegröße auf einen Wert unterhalb der bisherigen Originaldatei, denn die vorgeschlagene Datentransferrate von 2950 Kb/s ist bei diesem Film, der im Original nur knapp über 1000 Kb/s hatte, nicht nötig und vergrößert nur unnötig die Ausgabedatei.
Dadurch bleibt also die Zieldatei klein und erhöht sich nicht auf das Doppelte oder mehr.
Tja, nun heißt es allerdings warten. Nur 10 Minuten später meldet das Programm die erfolgreiche Konvertierung. Ein kurzer Test über den VLC Mediaplayer zeigt den werbefrei geschnittenen Tele5 Film in ungeschmälerter Bild- und Tonqualität.
Auch die ICY Box produziert auf dem LCD TV den erwünscht bereinigten Film mit dem fantastischen Richard Gere in der Hauptrolle.
Fall 2 NDR Bedingungslos in HQ (720x576)
Der Film hat durch Programmüberziehung einen lustigen aber für den eigentlichen Film unnötigen Vorlauf. Alle Schritte erfolgen zunächst wie zuvor, wenngleich kürzer, da nur der Beginn wegzuschneiden ist. Hurra, auch für HQ Aufnahmen gelten keine Einschränkungen. Schneiden und Konvertieren klappen einwandfrei. Die Konvertierung beträgt wieder etwa 10 Minuten. Auch hier bestätigen kurze Tests über VLC und ICY Box für den TV den Erfolg. Keinerlei Synchronisationsprobleme traten auf und die Qualität bleibt 1a.
Fall 3 PC-Heft DVD mit Film "Heartless"
Die Heft DVD wird in das DVD Laufwerk eingelegt. Das Menu der Zeitschrift erscheint und wird wieder verlassen.
Über FVC lässt sich der DVD-Film aufrufen. Als Konvertierungsziel wähle ich AVI mit ähnlichen Eigenschaften wie der des DVD Films, allerdings wieder mit reduzierter Datentransferrate, wodurch ich sehr bewusst die Ausgabegröße auf 1,5 GB begrenze.
Theoretisch könnte ich auch 700 MB für die Übertragung auf eine CD wählen, doch dann würden die Bildqualitätseinbußen sichtbar werden.
Auch hier liegt nach ca. 10 Minuten das Ergebnis vor. Bei sehr genauem kritischen Hinsehen ist ein geringfügiger Bildqualitätsverlust in einigen Szenen erkennbar, aber die Qualität ist immer noch ganz erheblich besser als mein früherer Versuch z.B. mit NERO der Konvertierung in SVCD, nur dass der ganz erheblich länger gedauert hatte.
**** FAZIT ****
Das äußerlich einfach gehaltene Programm erfüllte alle meine Tests bezüglich Schneiden und Konvertieren sehr erfolgreich. Ich wünschte, dieses Programm hätte es schon früher gegeben.
Für Anfänger dürfte es zu Beginn nicht ganz einfach sein, denn der Menupunkt Hilfe fällt sehr karg aus. Anfänger müssen daher wohl sich an die vorgegebenen Einstellungen halten, die nicht immer sinnvoll sind. Denn eine schlechte Quelldatei wird auch durch noch so gute Werte der Zieldatei nicht ein besseres Ergebnis ermöglichen.
Doch wer sich bereits etwas in der Videobearbeitungsmaterie auskennt, wird sehr schnell von den umfangreichen Möglichkeiten dieses Programms begeistert sein.
Nicht nur, dass es alle modernen Formate bzw. Ausgabegeräte beherrscht, auch die Konvertierung selbst erfolgt erstaunlich schnell, wenn ich es mit meinen bisherigen, aber auch mit kommerziellen Programmen wie z.B. NERO, vergleiche.
Obwohl ich ja nur einen speziellen Bedarf hatte, kann ich nur sagen, es wird in vielen Bereichen mir NERO und andere Programme ersetzen.
Von mir erhält diese Freeware trotz der kargen Hilfefunktion 5 Sterne und eine klare Empfehlung für alle, die zuweilen ein Bild- oder Soundformat umwandeln bzw. bearbeiten wollen.
Fazit: Trotz karger Hilfefunktion 5 Sterne und eine klare Empfehlung für Videoformatumwandler
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Weitere Testberichte: im Bereich Anwendung


