Emailtrackerpro 2.0
E-Mail Adressen aufspüren??? - Emailtrackerpro 2.0 Anwendung

Neuester Testbericht: ... läuft auf allen Windowssystemen ab Windows 98 (unter www.visualroute.ffs.net wird auch Win95 genannt!!). Das englischsprachige Tool ist e... mehr

E-Mail Adressen aufspüren???
Emailtrackerpro 2.0

mgering1

Name des Mitglieds: mgering1

Produkt:

Emailtrackerpro 2.0

Datum: 27.12.02, geändert am 27.12.02 (749 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: witziges Tool

Nachteile: ...das es auch ähnlich kostenlos im Netz gibt

Wenn ärgert es nicht: Man bekommt Spam und Junk Mails in Massen zugeschickt, im Anhang befindet sich ein selbst öffnender Dialer und wenn man nicht schon im Voraus vorgesorgt hat durch entsprechende Programme, einen DSL ? Anschluss etc., kann es sehr schnell sehr teuer werden.

Von einigen als technisches Spielzeug betrachtet, kann das Programm emailtrackerpro 2.0 von visualware.com zumindest bei einigen dieser Mails eine entscheidende Hilfe geben:
Das JAVA ? basierende Suchprogramm versucht mit Hilfe des HEADERS der E-Mail, den Absneder der Mail mittels der IP ? Adresse zu ermitteln. Dabei erhält man freilich keine persönlichen Daten.
Immerhin aber kann man den Weg der Mail nachvollziehen und den Provider ermitteln, über dessen Netz die Nachricht verschickt worden ist.
Wenn auch die Klage gegen solche Mails in der Regel hoffnungslos ist (s.u.), ist es dennoch ratsam und hilfreicher, den Provider selbst von diesen Mails zu berichten.
Hotmail beispielsweise weist eine eigene E-Mail-Adresse aus, an die man solche Mails melden kann. Da die Provider auf einem hart umkämpften Markt auch an ihrer Seriosität keinen Zweifel aufkommen lassen, hat eine solche Meldung und die anschließende positive Überprüfung fast immer die Sperrung des Internetzuganges des Absenders zur Folge.

Freilich: Eine Meldung an die Strafverfolgungsbehörden erfolgt nicht, Daten werden erst dann herausgegeben, wenn letztere diese Anfordern. Wer also geschädigt worden ist, sollte sich sputen:
die Mail sichern nebst Anhängen (auf Papier und digital) und
Anzeige erstatten.
Denn Daten werden von den Providern nicht ewig gespeichert. Nach drei Monaten ist eine Anzeige deshalb schon so gut wie hoffungslos.


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DAS PROGRAMM

Der emailtracker läuft auf allen Windowssystemen ab Windows 98 (unter www.visualroute.ffs.net wird auch Win95 genannt!!). Das englischsprachige Tool ist einfach zu bedienen. Im folgenden möchte ich auf da
s Programmbundle emailtrackerpro mit dem Zusatztool visualroute 7.0 besprechen: Zwei Produkte also, die im Grunde nur zusammen sinnvoll sind und die man einzelen nicht erwerben sollte. Sicherlich aus Gründen, durch den Verkauf zweier Programme mehr zu verdienen, werden diese getrennt angeboten.


Die Menüleiste des emailtrackerpro umfasst die Punkte FILE, EDIT, VIEW und HELP. Hat man eine SPAM oder JUNK Mail erhalten, kopiert man den Header der Mail (bei T-Online beispielsweise über RECHTE MAUSTASTE/ ALLE KOPFZEILEN ANZEIGEN) in das Programm.
Dazu fügt man den in die Zwischenablage kopierten Header über FILE / Header importieren ein.
Das Programm versucht sofort via Internet, mit Hilfe der Daten die Lokalität des Absenders festzustellen. Der ort, von dem das Mail stammt, wird auf einer Weltkarte mit einem Target ? Symbol versehen.
Das ist nun nicht gleichbedeutend mit dem Standtort des Rechners des Users, sondern mit dem letzten Knotenpunkt, den die Mail als erstes passiert hat. Daneben wird die Route des Mails ebenfalls auf einer Weltkarte dargestellt.

Wer mehr Informationen benötigt, muss das Zusatzprogramm Visualroute dazukaufen. Dieses Programm ist eine sehr hilfreiche Erweiterung, wenn man die genaue Route einer Mail durch die diversen Providernetze verfolgen möchte. Zudem werden erst durch dieses Zusatztool wirklich handfeste Informationen geliefert: So E-Mail-Adressen der einzelnen Provider, an die man die SPAM ? oder JUNK ? Mails melden kann.
Wichtig mag das sein, um beispielsweise Hauptrouten herauszufinden ? Profis aber werden sicherlich speziellere Software nutzen ? hoffe ich zumindest.

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NUTZEFFEKT

Im Bereich des Internets herrscht der Krieg der Programmierer, wie ihn auch schon Suchmaschinen wie GOOGLE erfahren mussten. Oft sind die Bösen den Guten einen Schritt voraus. Aktuelle Sicherheitsstandards werden mit immensen Aufwand gezielt ausgehebelt, was aber auch zeigt, dass mit der
Abzocke im Netz eine Menge Geld zu verdienen ist, das den Aufwand lohnt.
Insofern ist der emailtrackerpro eine nützliches Utensil, mit interessanten Informationen, die einem auch die weltweite Vernetzung deutlich vor Augen führen. Aber: Die Verschleierungstechniken sind mittlerweile soweit entwickelt, dass man mit diesem Tool eigentlich nur die unbegabten Abzocker aufspüren kann. Die richtigen Profis schaffen es, dass das Programm den Absender mitten in Afrika aufgespürt haben will, während der wirkliche Schädling vielleicht nur eine Straße weiter unten wohnt.

Insofern sind vor allem die Providerdaten wirklich interessant ? für den User, die Provider selbst, die Strafverfolger, wenn sie denn verfolgen wollen und können und dürfen.

Grundsätzlich versagt das Programm aber bei gefälschten IP´s !!!

ABER: Ähnlich verwertbare Daten erhält man via Internet auch kostenlos, wenn auch ohne die genaue Liste der Server, über die die Mail gelaufen ist. Der erste Knoten wird freilich ebenso sicher erkannt und die Daten dargestellt. Diesen Service bietet beispielsweise http://www.swhois.net/ an.

Wer also auf eine schöne Kartendarstellung des Mail-Weges verzichten kann, erhält die Leistung des Programms auf anderen Wegen gratis.

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PREISE und BEZUG

emailtrackerpro 2.0 39,90 ?
visualroute 7.0 59,00?
SUMME: 98,90 ?

Bezug: www.visualroute.ffs.net


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RECHTSLAGE

Das versenden von SPAM und JUNK Mails ist nach europäischen und deutschen Recht strafbar. Freilich, die Strafverfolgung stellt Verfahren von Privatpersonen fast immer nach kurzer Prüfung ein, weil ein öffentliches Interesse ( so hieß es als Begründung zur Ablehnung eines Verfahrens, dass ich gegen einen Betreiber aus dem Stuttgarter Raum führen wollte, der einen selbst installierende Dialer als Anhang verschickt hatte) nicht festzustellen wäre.
Ist eine staatliche Behörde betroffen, sieht
das Ganze dann leider schon wieder ganz anders aus: Eine Behörde repräsentiert das öffentliche Interesse, ein Bürger nicht.

Diese Ungleichbehandlung liegt begründet in der Arbeitsbelastung der Strafverfolger (kann ich nachvollziehen), in der miserablen Ausstattung mit modernem gerät und ? teuren ? Experten, die nicht für nen Appel und nen Ei Arbeiten, und einem meiner Meinung nach gefährlichen Rechtsverständnis. Es muss möglich sein, strafbare Handlungen auch aburteile zu lassen und die Schadenssummen allein durch DIALER, die in der Diskussion sind, müssten eigentlich ein öffentliches Interesse von vornherein bekunden.

Leider ist man scheinbar auch vom Sachverstand in Berlin nicht in der Lage, Opferschutz auch rechtlich umzusetzen: Anders ist die Unfähigkeit, sichere juristische Schutzmechanismen zu installieren und umzusetzen kaum mehr zu beschreiben.

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FAZIT

Interessantes Tool, das aber für Anschaffung im Privatbereich nicht lohnt, da es im Wettrüsten mit den Abzockern immer einen Schritt zurück ist und zudem die Grundinfos auch kostenlos im Netz zu haben sind. Die Erweiterung Visualroute ist ein pfiffiges Tool, nur deutlich zu teuer. Zudem kann das Programm die Absender gefakter IP Adressen nicht ausfindig machen.

Fazit: