
Neuester Testbericht: ... lediglich die Idee veranschaulichen soll. Da die neueste Version von 2004 ist, ist leider fraglich, ob jemals eine fertige Version erschei... mehr
Juhuu, mein Windows wird jetzt schmutzig!
Dusty

Name des Mitglieds: Gella
Produkt:
Dusty
Datum: 11.09.09, geändert am 30.03.12 (127 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Eine genial bescheuerte Idee.
Nachteile: Unrealistische Staubsimulation, Programm ist noch ausbaufähig.
Hallo liebe Dooyoos...
... und herzlich willkommen zu meinem 111. Testbericht. Zur Feier dieses sonderbaren Jubiläums, gibt es von mir heute einen Testbericht mit 444 Worten über ein entsprechend eigenartiges Programm. Die Rede ist von Dusty, einem kleinen Freeware-Programm, welches den Bildschirm verstauben lässt. Bevor ich diese grenzdebile Softwareidee näher erkläre sind hier erstmal die wichtigsten Eckdaten von Dusty:
DIE FAKTEN:
_/_/_/_/_/_/
Hersteller:
-------------
Nattyware
VBox 887644
Singapore 919191
Online:
www.nattyware.com
Download der aktuellen Version:
-----------------------------------------
http://www.nattyware.com/dusty.php
Downloadgröße: 3,8 KB ZIP-Archiv. Das Programm selbst ist entpackt 6,5 KB groß.
Aktuelle Version: Dusty Version 0.2.PoC. "PoC" steht für "Proof of Concept". Das bedeutet, dass diese Version lediglich die Idee veranschaulichen soll. Da die neueste Version von 2004 ist, ist leider fraglich, ob jemals eine fertige Version erscheinen wird.
Sprache: Dusty ist eigentlich "ohne Worte". Die beigefügte ReadMe-Datei ist in englisch.
Preis: Dusty ist Freeware, und somit kostenlos.
MEINE ERFAHRUNGEN:
_/_/_/_/_/_/_/_/_/_/_/
Dusty ist eines dieser Programme, bei denen man gar nicht glauben kann, dass jemand tatsächlich Zeit und Mühe investiert, um so etwas zu programmieren.
Was Dusty macht? Naja, es simuliert Staub. Der fällt aber nicht überall auf den Bildschirm, sondern lediglich auf die inaktiven Elemente. Dadurch sieht man zum Beispiel, welche Programme man in der Taskleiste schon länger nicht mehr benötigt hat. Das ist aber auch bei bestem Willen der einzige Nutzen von Dusty, den ich finden kann.
In der Praxis sieht das dann so aus: Dusty öffnet beim Programmstart ein kleines Fenster, welches aber als einzige Kontrollmöglichkeiten "schließen" und "minimieren" bietet. Und schon staubts los.
Die Realitätsnähe von Dusty hält sich bei der Staubsimulation allerdings doch sehr in Grenzen. Es sind eigentlich nur graue Punkte, die nicht etwa fallen, sondern einfach erscheinen.
Es fällt auch auf, das Dusty ein offensichtliches Problem mit Fenstern hat, die immer im Vordergrund sind, wie es häufig bei Winamp oder dem Task Manager der Fall ist. Hier fällt der Staub nur sehr langsam, und manchmal aus unerfindlichen Gründen auch gar nicht.
Apropos "immer im Vordergrund": Dusty lässt sich ebenfalls nicht in den Hintergrund verbannen. Wenn man auf die minimieren-Schaltfläche klickt, wird das Fenster als kleine Leiste ÜBER der Taskleiste eingeblendet, und nicht etwa als normaler Task angezeigt. Wen das Fenster stört, kann die "Immer im Vordergrund"-Einstellung mit dem "AlwaysOnTopMaker" deaktivieren. Meinen Testbericht zum AlwaysOnTopMaker findet Ihr hier: www.dooyoo.de/anwendungen/always-on-top-maker/1341 729/
Aber ich will jetzt auch nicht zu sehr über diese kleinen Nachlässigkeiten meckern, da es schießlich um ein Konzeptprogramm handelt. Da sind solche Kinderkrankheiten durchaus zu entschuldigen.
Unterm Strich bleibt ein sehr ungewöhnliches Softwarekonzept, welches noch eine Menge Feinschliff benötigt. Aber auch in dieser Version 0.2 funktioniert die Grundidee schon recht passabel, deshalb vergebe ich ausbaufähige drei von fünf möglichen Bewertungssternen.
Fazit: Drollige Idee, die aber noch etwas unausgereift wirkt.
| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Installation: | ||
| Funktionsvielfalt: |
Weitere Testberichte: im Bereich Anwendung

