
Neuester Testbericht: ... Kaspersky und Avast). Ein Preis für die hohe Sicherheit ist der hohe Zeitbedarf, auf langsameren Rechnern lässt sich GDATA aber so k... mehr
Vorbeugen ist besser ...
G Data Anti-Viren-Kit

Name des Mitglieds: luiggi
Produkt:
G Data Anti-Viren-Kit
Datum: 22.06.03, geändert am 30.12.11 (1990 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Gutes Preis-/Leistungsverhälzni s
Nachteile: Keine
... als zu formatieren, falls man sich einen Virus einfängt.
Hallo ihr Lieben.
Vor einigen Wochen habe ich mich nach einem neuen Virenscanner umgeschaut. Da war natürlich die Auswahl gross und die Entscheidung nicht ganz einfach. Letztendlich habe ich mich für den AntiVirenKit AVK 12 professional von Gdata entschieden, da ich über diesen bis jetzt nur Gutes gehört habe und meiner Meinung nach, das Preis-/ Leistungsverhältnis auch stimmt.
Im Lieferumfang sind eine CD für die Installation, sowie ein 96-Seitiges deutsches Handbuch enthalten. Das Handbuch ist sehr verständlich geschrieben und zeichnet sich auch durch eine gute Gliederung aus. Vor der Installation des Virenprogramms kann man eine Basis-Virenanalyse durchführen. Dazu muss man nur von der CD booten und schon wird ein auf der CD befindliches Linux-Betriebssystem und einen dazugehörenden Virenscanner gestartet. Danach kann man sofort mit der Installation beginnen.
Die Installation ist sehr einfach und unkompliziert, sowie im Handbuch auch gut erklärt. Wie so üblich startet die CD über eine Autorun-Funktion, ohne das man die Setup.exe von Hand ausführen muss. Nach dem Willkommen-Fenster, der Lizenzvereinbarung und der Auswahl des Pfades, wo das Programm hingespeichert werden soll, muss man nur noch den Setup-Typ auswählen. Dieser ist in 3 Bereiche aufgeteilt und man hat die Auswahl zwischen Standard-, minimaler und benutzerdefinierter Installation. Natürlich sollte man hier die Standardfunktion wählen, da nur in dieser auch alle Komponenten enthalten sind. Schon bei der Installation, kann man über das Zeitplanfenster bestimmen, ob das wöchentliche Virenupdate automatisch geholt werden und der Rechner auch wöchentlich überprüft werden soll. Diese Einstellungen kann man auch noch nach der Installation ändern oder vornehmen. Und somit ist die Installation schon abgeschlossen. Das Programm benötigt einen Plattenplatz von ca. 15 MB. Nach der Installation wird si
ch das Programm erst mal ins Internet einwählen und nach der Registrierung ein Viren- bzw. Softwareupdate durchführen.
Nun noch ein paar Worte zum Funktionsumfang. Der AVK ist sehr bedienerfreundlich und übersichtlich aufgebaut. Über ein Startmenü kommt man in die verschiedenen Programmbereiche. Da gibt es als erstes den Statusbereich, in dem die grundlegenden Informationen über den Rechner zu sehen sind. Hier kann man erkennen, ob der Virenwächter, der E-Mail-Virenblocker und das automatische Update aktiv ist. Ausserdem sieht man hier, wann das letzte Virenupdate und die letzte Überprüfung des Rechners stattgefunden hat. Des weiteren sind noch Informationen, wie viele Dateien sich in Quarantäne befinden und die Einstellung der Virensicherheit zu sehen.
Der zweite Menüpunkt sind die Aktionen. Hier kann man manuell den Rechner, seine verschiedenen Laufwerke, die vorhandenen Verzeichnisse und auch einzelne Dateien überprüfen und ein Viren-Update oder ein Software-Update durchführen. Zur Überprüfung von einzelnen Dateien, muss man natürlich nicht erst in die Aktionen hinein, sondern kann diese auch direkt mit einem Rechtsklick auf die Datei starten.
Dann gibt es da auch noch den Zeitplan-Bereich der über das Startmenü erreichbar ist. Hier kann man Einstellungen zu automatischen Updates und automatischen Virenprüfungen vornehmen. Ein Update ist leider nur im wöchentlich Rhythmus über das Internet zu erhalten. An dieser Stelle wird auch eingestellt, ob das automatische Virenupdate im Vorder- oder im Hintergrund laufen und ob ein entsprechendes Protokoll erstellt werden soll.
Als nächster Punkt aus dem Startmenü kommt dann noch der Quarantäne-Bereich. Hier kann man festlegen was mit infizierten Dateien geschehen soll. Soweit der Virus aus der Datei automatisch entfernt werden kann, wird diese auch wieder an ihren ursprünglichen Ort zurück geschrieben. Sollte der Virus nicht entfernt werden können, so bleibt die Datei in dem Quarantäne-
Bereich stehen und man muss selbst entscheiden, ob man sie nun löscht, oder ob diese Datei so wichtig ist, das man diese über das Internet an die AVK Internet Ambulanz schickt, die auch im Leistungsumfang enthalten ist. Diese entwickelt dann innerhalb von 48 Stunden ein Gegenmittel.
Zuletzt gilt es noch den Punkt Protokolle aus dem Startmenü zu erwähnen. Hier werden alle Updates und Virenprüfungen aufgelistet und man sieht die Startzeit, das Datum, die Art, den Titel und den Status der ausgeführten Aktionen. Natürlich lassen sich alte Protokolle auch problemlos löschen, so dass die Anzeige immer recht übersichtlich bleibt.
In der Menüleiste gibt es verschiedene Funktionen, hier kann man die Optionen und die Hilfe aufrufen. Unter Optionen kann man grundlegende Einstellungen vornehmen, z.B. wie und in welcher Genauigkeit die Virenüberwachung stattfinden soll, was im Falle einer Infektion passieren soll und welche Dateitypen gescannt werden sollen. Auch die Internet-Update-Optionen mit Benutzernamen und Passwort werden hier eingestellt. Hier gibt es auch die Möglichkeit um ein Warnsymbol im Status-Bereich anzuzeigen, falls das letzte Update, bzw. die letzte Rechnerüberprüfung einen gewissen Zeitraum überschritten haben.
Die Systemanforderungen möchte ich euch selbstverständlich auch nicht vorenthalten. Der AVK läuft unter den Betriebssystemen: Win 98SE, ME, XP, oder 2000. Ihr solltet mindestens 32 MB Arbeitsspeicher haben, was ja heutzutage schon ein lächerlicher Wert ist, da man unter 128 MB sowieso keinen Rechner mehr bekommt. Ein CD-Rom-Laufwerk für die Installations-CD sollte natürlich auch vorhanden sein und einen Internetzugang, um die wöchentlichen Updates abzuholen und ggf. eine Datei an die AVK Internet Ambulanz schicken zu können, wäre natürlich auch von Vorteil.
Zum Preis-/ Leistungsverhältnis, kann ich nur sagen, das man hier für 39,95 Euro einen sehr guten und preiswerten Virenscanner erhält. Die wöchentlichen Update
s für ein Jahr lang und die Nutzung der AVK Internet Ambulanz sind natürlich im Preis enthalten. Der AVK blockt alle Viren die man sich im Internet einfangen kann, wie z.B. diejenigen, die sich in ActiveX, Java-Applets, E-Mails oder Downloads befinden können. Ausserdem entfernt er Viren wie Script-, Makro- , Datei- und Bootsektorviren. Der E-Mail-Virenblocker überprüft Anhänge in E-Mails schon bevor sie auf der Festplatte gespeichert werden und ist einsetzbar für Outlook, Outlook-Express, Exchange, Pegasus, Europa und weitere Pop3 basierende Programme. AVK entfernt Viren und bietet Schutz vor Trojanern, Backdoors und Malware. Der Virenwächter überprüft alle Dateien bei Lese- und Schreibzugriffen auf Viren. Das Programm arbeitet mit zwei verschiedenen Virenscanner-Modulen und genau das macht ihn so sicher.
Solltet ihr noch weitere Informationen benötigen, so könnt ihr diese anfordern unter:
Gdata Software GmbH
Königsallee 178b
D-44799 Bochum
oder euch unter www.gdata.de einmal umschauen.
Das hört sich jetzt alles vielleicht etwas kompliziert an, aber ich kann euch versichern, die Installation und die Bedienung des Programms ist wirklich sehr einfach und auch für etwas ungeübte Anwender kein Problem. Ich habe mit dem AntiVirenKit AVK 12 professional von Gdata einen Virenscanner gefunden, der mich voll und ganz zufrieden stellt und den ich euch mit gutem Gewissen empfehlen kann. Der Preis ist angemessen und da er ja in der Fachpresse auch immer nur die besten Plätze erreicht, muss er ja auch sehr gut sein. Also mich hat er schon vor einigen Viren bewahrt und somit eine Menge Ärger erspart.
Ich wünsch euch immer einen virenfreien Rechner.
Vielen Dank euch allen fürs Lesen
©luiggi (22.06.2003)
Fazit: siehe Bericht
| Funktionsvielfalt: | ||
| Stabilität: | ||
| Benutzerfreundlichk.: | ||
| Installation: | ||
| Updatemöglichk.: |
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