Viewpoint Bryce 4.0
Ich brauch nen Sonnenuntergang - Viewpoint Bryce 4.0 Animation, 3D-Modeling & Rendering

Produkttyp: Viewpoint Animationssoftware

Neuester Testbericht: ... in der Mitte. Ganz oben am Bildrand erscheint das Menue: -Erstellen: Hier findet man die Objekte endlose Ebene, Boden, Wasser, Steine od... mehr

Ich brauch nen Sonnenuntergang
Viewpoint Bryce 4.0

Ich1

Name des Mitglieds: Ich1

Produkt:

Viewpoint Bryce 4.0

Datum: 05.12.09

Bewertung:

Vorteile: man findet sich schnell zurecht

Nachteile: Preis

Wer sich für Bildbearbeitung oder das Erstellen von 3D Bildern interessiert, stößt zwangsläufig irgendwann einmal auf das Programm Bryce. Der Name Bryce bezieht sich auf den Bryce Canyon in Utah, USA.
Ursprünglich stammt das Programm von Kai Krause und wurde von Meta Creations vertrieben. Später wurde es von Corel aufgekauft. Die Bryce Version 4, von der ich berichte, wurde von Corel verkauft. Inzwischen hat Corel das Programm aber weiter an DAZ Productions verkauft. Die neueste Version ist Version 6.

Angefangen habe ich mit Bryce 2. Als die Bryce 4 Version auf einer Heft CD war, habe ich mir die Zeitschrift gekauft, da ich mit Bryce 2 recht zufrieden war, allerdings auch keine 200,00 Euro für die neuere Version berappen wollte. Bei der Heftversion war natürlich kein Handbuch dabei, was mich aber nicht gestört hat, da ich vieles ja schon kannte.

Was ist Bryce 4:
Bryce ist ein 3D Landschaftsgenerator, mit dem man realistische Landschaften erstellen kann. Auch Animationen sind möglich.

Wofür kann man es benutzen:
Man kann Hintergrundbilder für Spiele, den Desktop, realistische Bilder zum Ausdrucken und eben 3D Gegenstände damit erstellen.

Normaler Lieferumfang und Preis:
Bryce 4 wird auf CD Rom angeboten. Das beiliegende Handbuch erklärt einige Arbeitsweisen mit dem Programm.
Der Preis liegt bei ca. 200,00 Euro.

Systemvoraussetzungen:
Windows 95/98/NT mit Service Pack 3
Pentium-Prozessor, , 32 MB freien RAM (64 MB empfohlen), 75 MB freier Festplattenspeicher für die Installation, CD-ROM-Laufwerk, 16-24 bit Video

MacOS 7.1 oder später
32 MB freien RAM (64 MB empfohlen), 75 MB freier Festplattenspeicher für die Installation, CD-ROM-Laufwerk, 16-24 bit Video

Installation:
Die Installation ist Menuegeführt und hat keinerlei Probleme gemacht.

Der Bildschirm:
Wenn man Bryce gestartet hat, erscheint nur eine leere Bildfläche in der Mitte.
Ganz oben am Bildrand erscheint das Menue:
-Erstellen: Hier findet man die Objekte endlose Ebene, Boden, Wasser, Steine oder Terrains
-Bearbeiten: Den erstellen Objekten kann hier eine Eigenschaft oder Textur zugeordnet werden. Stein, Glas oder Metall je nachdem was man haben möchte.
-Himmel und Nebel: Vorgegebene Wolkenformen, Nebel usw. können zugefügt werden.
Wenn man auf eine dieser Schriften klickt, erscheint die zugehörige Auswahl-Palette, aus der man sich das gewünschte wählen kann. Wenn einem das Ergebnis nicht gefällt, kann man jederzeit andere Eigenschaften wählen.

Wie eine Navigationsleiste hat man links: eine Vorschau, Kontrollpalette, Ansichtssteuerung, Kamera Steuerung, Kamera Trackball, Rendersteuerung
Oben ist als erstes die Palettensteuerung und die Palettenbearbeitung.
Darunter findet man die einzelnen Teile, die man einsezten kann wie Kugel, Kegel Landschaft, Wasser oder Wolken.

Eine Auswahlpalette gibt es auch noch einmal unten am Bildschirmrand - ist aber meistens ausgeblendet. Sie öffnet sich, wenn man mit der Maus darüberfährt.

Ganz rechts kann man noch einstellen ob man den vollen Bildschirm nutzen will, Zoom und Anzeigeauswahl.

Das Arbeiten mit Bryce 4:
Wie schon gesagt, beim Programmstart ist das Anfangsbild leer. In den meisten Fällen ist das Bildformat dann 480x360.
Wenn man ein neues Bild beginnt, kann man unter verschiedenenFormat auswählenen. Wenn man das größte Format - 192x144x wählt, muß man sich allerdings auf längere Zeiten beim Rendern gefaßt machen.
Man kann nun wählen - zum Beispiel einen Berg. Diesen kann man noch vielfältig verändern - jedes Objekt kann im Objektbearbeiter durch ändern der Werte geändert werden. Man kann nun Wolken, Wasser oder Nebel hinzufügen - ganz wie man möchte. Während des Erstellens sieht man die Objekte nur ähnlich wie Drahtgitter. Zugewiesene Materialien oder Texturen sieht man so nicht - erst wenn man das erstellte Bild rendert, kann man sich das geschaffene so ansehen, wie es nachher auf dem Bild sein soll. Ein Vorschau-Fenster links oben zeigt zwar Änderungen an, ist aber für die objektive Beurteilung eines Bildes zu klein.

Aufgefallen ist mir, das im ersten Augenblick keinerlei Änderungen gegenüber Bryce 2 zu bemerken sind. Die Bedienung ist komplett gleichgeblieben. Änderungen bemerkt man erst beim Arbeiten mit dem Programm.

Neuerungen in Bryce 4 sind zum einen die erweiterten Import- und Export-Formate sowie einige Objekte und Texturen, die hinzugekommen sind.

Bryce 4 unterstützt nun die Import-Format:
Wavefront .OBJ
Autocad .DXF
3D5
3DMF
Lightwave .LWO, .LWS,
TrueSpace .COB,
VideoScape .VSA, VRML1, .WRL),
Heightfield .HF,
Portable Grayscale Map .PGM,
(United States Geological Survey) USGS DEM .DEM, USGS SDTS .DDF

Texturierte 3D Terrains können Exportiert werden in den Formaten:
Wavefront .OBJ,
Lightwave .LWO, .LWS)
AutoCAD .DXF,
Ray Dream Studio .RDS,
Infini-D .1D4,
MetaStream .MTS
(United States Geological Survey) USGS DEM .DEM,
Portable Grayscale Map .PGM
VRML1 .WRL.

Weiterhin neu ist der sogenannte Skylab - zur Erstellung Kontrolle von Wolken, die Erstellung von html Image-Maps und eine Video-Vorschau.


Meinung und Fazit:
Ich war schon von Bryce 2 begeistert - und konnte zuerst keinen Unterschied zwischen der Version 2 und 4 feststellen. Das liegt daran, das sich die Bedienung nicht geändert hat. Wie schon gesagt, Änderungen gibt es nur im Umfang des Programms. Es unterstützt mehr Import- und Export Formate, was ich sehr gut finde. So kann man die erstellte Bilder auch noch mit anderen Programmen öffnen und eventuell noch weiter bearbeiten.

Die Bedienung allgemein ist nicht schwer und man findet sich nach kurzer Zeit schon zurecht.
Die Möglichkeiten sind groß und es macht einfach Spaß schöne Bilder am PC zu gestalten. Eine Landschaft so zu gestalten wie man möchte macht schon Spass.
Man kann herumexperimentieren wie man möchte - Material zuweisen, und wenn das Ergebnis nicht gefällt, probiert man etwas anderes aus.

Beide Programme liefen stabil und ich habe bisher nie Probleme mit den Programmen gehabt. Bryce 2 habe ich noch auf meinem älteren Laptop - und Bryce 4 auf meinem PC. Arbeiten tue ich eigentlich noch mit beiden Programmen. Allerdings kann man sich an die Neuerungen schnell gewöhnen, die einem dann in Bryce 2 fehlen.

Ich habe schon oft Bilder für andere erstellt, die dann als Geschenk auf Fotopapier gedruckt gut angekommen sind. Man kann sich seine Wunschlandschaft mit Wunschgebäuden usw. ganz einfach selber basteln.

Als Empfehlung kann ich nur sagen, das man die Systemvoraussetzungen wirklich beachten sollte. Bryce 4 läuft bei mir unter XP mit einem schnellen PC - und ich kann nicht über ungewohnt lange Renderzeiten klagen. Allerdings kann es bei einem langsamen PC schon langweilig werden, wenn das Rendern ewig dauert.

Das Arbeiten mit dem Programm macht Spaß und die Bilder sind schön und sehr realistisch.
Wer sich intensiver mit Bryce beschäftigt, wird feststellen, das man auch Gegenstände, Häuser usw. damit gestalten kann.

Wer einmal Hilfe benötigt, kann diese im Internet in zahlreichen Bryce Foren bekommen. Dort bekommt man auch zusätzliches Material, das Bryce-Fans zur Verfügung stellen. Hintergründe, Gegenstände und viele Anleitung für das Arbeiten findet man über eine Suchmaschine.

Ich kann für deses Programm eine klare Empfehlung und alle Sterne vergeben.

*2009*

Fazit: schönes Programm

Funktionsvielfalt:    
Stabilität:    
Benutzerfreundlichk.:    
Installation:    
Updatemöglichk.: