Sony Handycam DCR-TRV620

Produkttyp: Sony Camcorder
Neuester Testbericht: ... sich die Bilder auf dem PC übertragen. Nennt mein einen PC mit Firewire-Anschluß (i.LINK bei Sony genannt) sein eigen steht der digitale... mehr
Digital - Einfach - Praktisch - Super
Sony Handycam DCR-TRV620

Name des Mitglieds: Dunkin
Produkt:
Sony Handycam DCR-TRV620
Datum: 31.10.00, geändert am 01.11.00 (1549 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: spielt auch video8/HI8-Bänder ab, Bildqualität, DV-IN, i-Link
Nachteile: etwas groß, Fotofunktion eher mäßig, bei Sonnenlicht ist das Display fast blind
Nachdem sich nach Jahren treuer Dienste mein alter HI8-Camcorder verabschiedet hatte mußte bis zum nächsten Urlaub unbedingt Ersatz her.
Aufgrund meines großen HI8-Archivs kam für mich von Anfang an nur eine Digital8-Kamera in frage und nach langen suchen, abwägen und vergleichen habe ich mich letztendlich für die TRV620 E entschieden.
Im vergleich zu seinen großen Schwestern unterscheidet sich die 620E lediglich durch ein kleineres Farbdisplay und dem Fotodrucker bei der 820E.
1. Reicht das Farbdisplay der 620E völlig aus und rechtfertigen nicht den Mehrpreis von ca. 350 DM für die 720E
2. Ist die Druckqualität des Fotoprinters der 820E eher bescheiden und teuer. Und das alles für einen Aufpreis von über 800 DM.
Im Vergleich zu den jetzt üblichen DV-Camcorder fällt die TRV 620E wegen des größeren Bandlaufwerks klobiger aus, liegt aber dadurch beim Filmen besser in der Hand als die kleinen DV-Camcorder.
Dafür kann man sie aber auch nicht einfach mal so schnell in die Jackentasche stecken.
Als Bänder eignen sich die Handelsüblichen HI8-Bänder wobei auf einem 90min Band ca 60 min Digital8-Video passen. Es gibt aber immer mehr Hersteller die auf den Kassetten sowohl HI8 als auch Digital8 Laufzeiten angeben.
Eins Vorneweg.
Die Bildqualität der Digital8 ist genau so gut wie das der DV-Kameras !!!
Ich konnte jedenfalls keine Unterschiede feststellen.
Selbst das abspielen alter HI8-Bänder brachte eine bessere Bildqualität als über meinen alten Recorder.
Die Kamera ist sehr handlich und alle wichtigen Hebel und Schalter lassen sich bequem während des Filmens mit einer Hand erreichen. Dazu gehören die Gegenlichttaste, Belichtungstaste, Taste für manuelle Programmwahl (Sport, Landschaft, Abenddämmerung, etc). Über ein kleines Rädchen kann man nach drücken der Tasten die gewünschten Parameter einstellen. Nach einiger Eingewöhnungszeit geht das wie von selber.
Der Autofokus ist abschaltb
ar und kann mittels Taster kurz zum Scharfstellen eingeschaltet werden.
Für den Effektfreak bieten sich mehrere Digitale Effekte wie Old Movie, Stroboskop, etc. zur Auswahl. Die Effekte können entweder während des Filmens oder erst später beim Abspielen hinzugeschaltet werden.
Dies Funktioniert jedoch nur bei Digital8-Aufnahmen und nicht bei alten HI8-Material.
Beim Aufnehmen schaut man entweder durch den Farbsucher oder benutzt das Farbdisplay. Letzteres zehrt jedoch kräftig am Energiehaushalt des Info-Lithiumionen Akkus.
Der Farbsucher ist recht ordentlich wobei man je nach Kontrast des Motivs Probleme hat die schärfe des Motivs sauber einzustellen. Hier sind mir die S/W-Sucher wesentlich lieber.
Für das Farbdisplay sollte man sich eine schattige Ecke aussuchen denn sobald es etwas heller ist, ist auf dem Display fast nichts mehr zu erkennen. Da nützt auch die Kontrastregelung nichts mehr. Hat man jedoch gute Lichtverhältnisse, ist das Bild gestochen scharf und auch der Ton kann sich (wenn auch etwas blechern) hören lassen.
Neben Videoaufnahmen gibt es noch einen Foto-Modus. Die Fotos in der Auflösung von 640 * 420 Pixel werden auf einem Memorystick gespeichert. Auf dem 4MB-Modul was der Kamera beiliegt passen in der besten Auflösung ca. 42 Bilder. Doch sollte man hier nicht zuviel erwarten. Es handelt sich hier um keine Digitalkamera. Die Bilder eignen sich höchstens als Schnappschuß fürs Internet oder zum einblenden beim Filmen. Auch ist die Kamera überfordert wenn man bewegte Motive fotografieren möchte. Ein Fußball im Flug ist so gut wie nicht mehr zu erkennen. Mann sollte Fotofunktion der TRV620E daher eher als nettes Schmankerl betrachten. Mittels der beiliegenden Software und einem seriellen Kabel lassen sich die Bilder auf dem PC übertragen.
Nennt mein einen PC mit Firewire-Anschluß (i.LINK bei Sony genannt) sein eigen steht der digitalen Videoverarbeitung nichts mehr im Weg. Mit einem entsprechenden Kab
el (nicht im Lieferumfang der Kamera) ist der Kontakt zum PC schnell hergestellt. Mittlerweile gibt es etliche Videoschnittprogramme für jeden Geldbeutel. Mit Mediastudio 6.0 bzw. Movie Pack von AIST läßt sich die TRV620E problemlos Fernbedienen und das Videomaterial problemlos und verlustfrei zum PC kopieren.
Da bei der TRV620E (Gott sei dank) von Werk aus der DV-IN Eingang freigeschaltet ist. Kann man seine selbstkreierten Werke nach der Bearbeitung wieder problemlos (und ebenfalls verlustfrei) wieder auf Band spielen. Nebenher kann man den analogen Ein/Ausgang der Kamera wunderbar als Analog/Digital-Konverter benutzen. Schließt man z.B. an den Analogeingang ein Fernsehen oder Videorecorder an, kann man am Firewire-Anschluß das digitale Signal abgreifen und zum PC überspielen und umgekehrt.
Den bei Sony mittlerweile obligatorische Night-Shotfunktion lasse ich hier mal außen vor da sie bei allen SONY-Modellen gleich ist.
Zur Vollständigkeit sollte noch erwähnt werden, dass man die Möglichkeit hat die Videosignale via Infrarot zum Fernseher zu übertragen. Der dafür benötigte IR-Empfänger muß jedoch extra gekauft werden.
Aufgrund meines großen HI8-Archivs kam für mich von Anfang an nur eine Digital8-Kamera in frage und nach langen suchen, abwägen und vergleichen habe ich mich letztendlich für die TRV620 E entschieden.
Im vergleich zu seinen großen Schwestern unterscheidet sich die 620E lediglich durch ein kleineres Farbdisplay und dem Fotodrucker bei der 820E.
1. Reicht das Farbdisplay der 620E völlig aus und rechtfertigen nicht den Mehrpreis von ca. 350 DM für die 720E
2. Ist die Druckqualität des Fotoprinters der 820E eher bescheiden und teuer. Und das alles für einen Aufpreis von über 800 DM.
Im Vergleich zu den jetzt üblichen DV-Camcorder fällt die TRV 620E wegen des größeren Bandlaufwerks klobiger aus, liegt aber dadurch beim Filmen besser in der Hand als die kleinen DV-Camcorder.
Dafür kann man sie aber auch nicht einfach mal so schnell in die Jackentasche stecken.
Als Bänder eignen sich die Handelsüblichen HI8-Bänder wobei auf einem 90min Band ca 60 min Digital8-Video passen. Es gibt aber immer mehr Hersteller die auf den Kassetten sowohl HI8 als auch Digital8 Laufzeiten angeben.
Eins Vorneweg.
Die Bildqualität der Digital8 ist genau so gut wie das der DV-Kameras !!!
Ich konnte jedenfalls keine Unterschiede feststellen.
Selbst das abspielen alter HI8-Bänder brachte eine bessere Bildqualität als über meinen alten Recorder.
Die Kamera ist sehr handlich und alle wichtigen Hebel und Schalter lassen sich bequem während des Filmens mit einer Hand erreichen. Dazu gehören die Gegenlichttaste, Belichtungstaste, Taste für manuelle Programmwahl (Sport, Landschaft, Abenddämmerung, etc). Über ein kleines Rädchen kann man nach drücken der Tasten die gewünschten Parameter einstellen. Nach einiger Eingewöhnungszeit geht das wie von selber.
Der Autofokus ist abschaltb
ar und kann mittels Taster kurz zum Scharfstellen eingeschaltet werden.
Für den Effektfreak bieten sich mehrere Digitale Effekte wie Old Movie, Stroboskop, etc. zur Auswahl. Die Effekte können entweder während des Filmens oder erst später beim Abspielen hinzugeschaltet werden.
Dies Funktioniert jedoch nur bei Digital8-Aufnahmen und nicht bei alten HI8-Material.
Beim Aufnehmen schaut man entweder durch den Farbsucher oder benutzt das Farbdisplay. Letzteres zehrt jedoch kräftig am Energiehaushalt des Info-Lithiumionen Akkus.
Der Farbsucher ist recht ordentlich wobei man je nach Kontrast des Motivs Probleme hat die schärfe des Motivs sauber einzustellen. Hier sind mir die S/W-Sucher wesentlich lieber.
Für das Farbdisplay sollte man sich eine schattige Ecke aussuchen denn sobald es etwas heller ist, ist auf dem Display fast nichts mehr zu erkennen. Da nützt auch die Kontrastregelung nichts mehr. Hat man jedoch gute Lichtverhältnisse, ist das Bild gestochen scharf und auch der Ton kann sich (wenn auch etwas blechern) hören lassen.
Neben Videoaufnahmen gibt es noch einen Foto-Modus. Die Fotos in der Auflösung von 640 * 420 Pixel werden auf einem Memorystick gespeichert. Auf dem 4MB-Modul was der Kamera beiliegt passen in der besten Auflösung ca. 42 Bilder. Doch sollte man hier nicht zuviel erwarten. Es handelt sich hier um keine Digitalkamera. Die Bilder eignen sich höchstens als Schnappschuß fürs Internet oder zum einblenden beim Filmen. Auch ist die Kamera überfordert wenn man bewegte Motive fotografieren möchte. Ein Fußball im Flug ist so gut wie nicht mehr zu erkennen. Mann sollte Fotofunktion der TRV620E daher eher als nettes Schmankerl betrachten. Mittels der beiliegenden Software und einem seriellen Kabel lassen sich die Bilder auf dem PC übertragen.
Nennt mein einen PC mit Firewire-Anschluß (i.LINK bei Sony genannt) sein eigen steht der digitalen Videoverarbeitung nichts mehr im Weg. Mit einem entsprechenden Kab
el (nicht im Lieferumfang der Kamera) ist der Kontakt zum PC schnell hergestellt. Mittlerweile gibt es etliche Videoschnittprogramme für jeden Geldbeutel. Mit Mediastudio 6.0 bzw. Movie Pack von AIST läßt sich die TRV620E problemlos Fernbedienen und das Videomaterial problemlos und verlustfrei zum PC kopieren.
Da bei der TRV620E (Gott sei dank) von Werk aus der DV-IN Eingang freigeschaltet ist. Kann man seine selbstkreierten Werke nach der Bearbeitung wieder problemlos (und ebenfalls verlustfrei) wieder auf Band spielen. Nebenher kann man den analogen Ein/Ausgang der Kamera wunderbar als Analog/Digital-Konverter benutzen. Schließt man z.B. an den Analogeingang ein Fernsehen oder Videorecorder an, kann man am Firewire-Anschluß das digitale Signal abgreifen und zum PC überspielen und umgekehrt.
Den bei Sony mittlerweile obligatorische Night-Shotfunktion lasse ich hier mal außen vor da sie bei allen SONY-Modellen gleich ist.
Zur Vollständigkeit sollte noch erwähnt werden, dass man die Möglichkeit hat die Videosignale via Infrarot zum Fernseher zu übertragen. Der dafür benötigte IR-Empfänger muß jedoch extra gekauft werden.
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Analoge Camcorder

