Siemens AG (WKN 723610)
Siemens einer der weltgrößte Elektrokonzerne mit Medizintechnik und Bank - Siemens AG (WKN 723610) Aktien

Neuester Testbericht: ... bedeutsamen Geschäftsfeldern wie der Energie-, Daten- und Nachrichtentechnik gute Marktpositionen. Ab den 1990er Jahren wandelte ... mehr

Siemens einer der weltgrößte Elektrokonzerne mit Medizintechnik und Bank
Siemens AG (WKN 723610)

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Siemens AG (WKN 723610)

Datum: 01.10.11, geändert am 01.10.11 (38 Lesungen)

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Vorteile: Eine solide regierte Welt-Firma die seit über 100 Jahren in allen Beeichen des Lebens Einfluss hat

Nachteile: Jede Aktie hat auch Potential nach unten, was nicht am Unternehmen selbst liegen muß

Mit Konstruktion des Zeigertelegraphen legt Werner von Siemens 1847 den Grundstein für die heutige Siemens AG. Innerhalb weniger Jahre entwickelt sich der als "Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske" in Berlin gegründete Handwerksbetrieb zu einem international operierenden Unternehmen.
Infolge des Ersten Weltkriegs verliert Siemens knapp 40 Prozent der Unternehmenssubstanz, darunter fast alle Patentrechte im Ausland. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen gelingt der Führungsspitze rund um Carl Friedrich von Siemens die Rückkehr auf den Weltmarkt: Mitte der 1920er Jahre zählt das Haus Siemens wieder zu den fünf weltweit führenden Elektrokonzernen.

Nach den Jahren des Wiederaufbaus ab 1945 konzentrierte sich die Unternehmenspolitik darauf, traditionelle Kernkompetenzen zu stärken und in wachstumsstarke Geschäftsfelder wie die Halbleiter- und die Datentechnik zu investieren. Dank der konsequenten Wiederbelebung des Auslandsgeschäfts und technischer Höchstleistungen gelingt die erfolgreiche Rückkehr auf die Weltmärkte.
Ab den 1970er Jahren forciert Siemens den Ausbau seiner Position in den Elektromärkten der USA, Westeuropas und Asiens. Die Kombination aus technologischen Spitzenleistungen, organischem Wachstum und aktiver Beteiligungspolitik bringt Siemens auf strategisch bedeutsamen Geschäftsfeldern wie der Energie-, Daten- und Nachrichtentechnik gute Marktpositionen.
Ab den 1990er Jahren wandelte sich Siemens von einer überwiegend auf öffentliche Kunden in regulierte Märkte ausgerichteten Kultur hin zu einem im globalen Wettbewerb stehenden Unternehmen, das sich immer stärker den Anforderungen der Shareholder stellen musste. Um diesen neuen Herausforderungen effektiv und effizient begegnen zu können, wurden einschneidende Programme entwickelt und umgesetzt. Die Reformkonzepte basierten auf den strategischen Säulen Produktivität, Innovation und Wachstum.

Früh identifizierte Siemens den Asien-Pazifik-Raum als Schlüsselmarkt: Bereits 1997 war das Unternehmen mit 45.000 Mitarbeitern, rund 70 Joint Ventures und über 60 Produktionsstätten fast flächendeckend in der Region vertreten.

Eine weitere Maßnahme bildete die kontinuierliche Anpassung des Geschäftsportfolios. Als größtes europäisches Unternehmen der Computer-Branche entstand 1990 die Siemens-Nixdorf Informationssysteme AG (SNI), die 1999 in die Fujitsu Siemens Computers AG eingebracht wurde. Die führende Stellung auf dem Weltelektromarkt konnte unter anderem durch die Übernahme der britischen Firma Plessey 1991 und der amerikanischen Rolm 1992 gefestigt und ausgebaut werden.

Ebenfalls in den USA übernahm Siemens 1998 das fossile Kraftwerksgeschäft von Westinghouse, um die Ertragskraft des Bereichs Energieerzeugung zu stärken. Mit dem Ziel, die Position auf dem amerikanischen Markt, dem größten Elektromarkt der Welt, zu stärken, wurde die Siemens-Aktie 2001 an der New York Stock Exchange eingeführt.


Die Siemens AG ist ein stark diversifizierter Technikkonzern, der auf vielen Gebieten zu den weltgrößten Unternehmen gehört.
Laut Wikipedia gehört Siemens mit Platz 40 zu den weltgrößten Konzernen.
Konkurrent GE hat hier Platz 13 und liegt vor Siemens an erster Stelle der Elektrokonzerne, nach Umsatz.
Der Konzern ist an rund 290 Standorten in nahezu 190 Ländern global tätig.
Als Asset im internationalen Wettbewerb wird die Innovationskraft bezeichnet.
Diese kommt in den rund 8.800 jährlich eingereichten Erfindungsmeldungen und den 4.300 Patentanmeldungen zum Ausdruck.
Seine Geschäftstätigkeit gliedert der Konzern seit der Umstrukturierung im Geschäftsjahr 2007/08 in die drei Sektoren Industry, Energy und Healthcare und Medizintechnik, die wiederum in 15 Divisionen untergliedert sind.

Medizintechnik vom Ultraschall über den Zahnarztstuhl mit Bedienpult bis hin zum Röntgengerät, CT und NMR, ja sogar PET und Bestrahlungsgeräte für Krebstherapie.

Siemens vergibt Kredite. Vor allem Mittelstandsunternehmen haben in Zeiten der Finanz- und Schuldenkrise Probleme, die hohen Anforderungen der Banken bezüglich der Vergabe neuer Kredite zu erfüllen. Viele Unternehmen seien deshalb gezwungen, Finanzierungsmöglichkeiten abseits ihrer Hausbank auszuloten. Siemens springt mit der Tochtergesellschaft Siemens Financial Services (SFS) in die Bresche.

Das Volumen der vergebenen Kredite soll von 4,1 auf bis zu 6 Mrd. EUR aufgestockt werden. Auf mittelfristige Sicht will man die Bilanzsumme von SFS auf mehr als 20 Mrd. EUR erhöhen.
Das Kreditgeschäft sei eine lukrative Ergänzung des Geschäftsmodells.

Ausgegliedert hat Siemens die Geschäftsfelder Handy, Chipherstellung (Infineon) und bald auch die Glühlampenproduktion (Osram) da sich dieses Geschäftsfeld aufgrund der Billig-Konkurrenz aus Fernost und aufgrund des "Glühlampenverbots" in der EU nicht mehr rentiert.

Siemens hat in den letzten Jahren immer Gewinne gemacht und Dividende gezahlt.
Auch in der Zeit, als andere Konzerne rote Zahlen schreiben mussten.
So waren immer Dividenden zwischen 1,45 Euro (2006) und 2,70 Euro (2010) drin.

(Die Unternehmensgeschichte wurde der Siemens Homepage History entnommen, da man 150 Jahre Unternhemensgeschichte schlecht einfach so zusammenfassen kann)
Nähere Daten können immer aktuell z.B. der Seite boerse.ard.de entnommen werden und brauchen hier nicht wiedergegeben zu werden.

Fazit: Sicher ein guter Kauf, eine werthaltige Geldanlage und eine sichere Dividenden-Quelle