


Produkttyp: Rexel Aktenvernichter
Neuester Testbericht: ... Ansehen machte auf den ersten Blick ebenfalls einen sehr guten Eindruck. Der Aktenvernichter sieht stabil aus, ist gut verarbeitet und... mehr
der kriegt Bankkarten kaputt
Rexel Alpha Streifenschnitt

Name des Mitglieds: sonnenblume125
Produkt:
Rexel Alpha Streifenschnitt
Datum: 22.10.09
Bewertung:
Vorteile: elektrisch, klein, arbeitet fleißig
Nachteile: mehr als 3 Blätter und er wird langsamer und langsamer
°°° Rexel Aktenvernichter Alpha °°°
Durch das Internet kann man wenn man will, öfter mal zu neuen Dingen kommen. Entweder man macht bei Umfragen mit, klickt Emails ab oder macht sonstiges. Bei mir ist das -sonstige- eine Studie an der ich mich beteilige und bei einem vollen Punktekonto kann ich mir eine Prämie aussuchen. Meine letzte Prämie war ein sehr wertvoller kleiner Helfer, nämlich ein Aktenvernichter. Sowas braucht man einfach, da man keine persönlichen Daten einfach so in die Papiermülltonne schmeißen sollte. Vorher ging es bei mir nur per Handbetrieb, durch einen kleinen Papier-Shredder mit Drehkurbel. Das war anstrengend und nach einem erfolgreich zerstörten Papierhaufen tat der Arm sehr weh. Sowas braucht man nicht, daher ist die elektrische Alternative immer noch die beste.
Der Aktenvernichter stammt von Rexel und kostet laut Internet um die 30 Euro. Ausgestattet ist er mit einem Netzkabel und braucht dementsprechend auch Strom dafür. Der Aktenvernichter vernichtet im Streifenschnitt und schneidet die Streifen in 7,25 mm dicke Streifen. Es sind also nicht die allerfeinsten Streifen in vernichteter Form, sondern halbwegs wieder zusammenfügbare. Wenn man einen ganzen Papierhaufen vernichtet hat, sollte dies aber nicht mehr möglich sein, da alle Schnipsel durcheinander sind. Der Aktenvernichter hat ein zartes Gewicht von ca. 1700 g und stolze Maße von 33 x 28 x 14,5 cm. Er ist klein und handlich, was sich dann aber auch wieder an der gesamten Füllmenge vom Papierbehälter bemerkbar macht, denn allzu viel passt nicht rein.
erste Eindrücke
Als ich den Aktenvernichter ausgepackt hatte, dachte ich nur dass er ganz schön klein wäre. Ich hatte ihn vorher nur im Internet gesehen und da lässt man sich vom Bild täuschen. Er ist kleiner als man denkt. Sollte aber nichts machen, denn Hauptsache er erfüllt seinen Zweck. Das äußere Ansehen machte auf den ersten Blick ebenfalls einen sehr guten Eindruck. Der Aktenvernichter sieht stabil aus, ist gut verarbeitet und macht keinen billigen Eindruck. Durch die kleine Größe wurde dann auch schnell ein Platz gefunden, längslang in eine leere Ritze zwischen Druckertisch und Schrank.
Papier normal shreddern...
Zum ersten Mal war es eine Riesenfreude wie schön der Aktenvernichter die Blätter vernichtet. Meine Person hatte ja schließlich nur einen handbetriebenen Aktenvernichter und der konnte sowas nicht. Man schiebt den Schiebeknopf einfach nur auf -AN- und schiebt dann die Blätter nacheinander durch. Der Aktenvernichter springt hierbei immer nur an, wenn ein Papier in die Messer gelangt. Wenn er ein Blatt Papier vernichtet hat, dann ist der Aktenvernichter danach ganz automatisch ruhig. Schiebt man das nächste Blatt hinein, geht er automatisch wieder an. Insgesamt schafft der kleine Aktenvernichter bis zu 5 Blatt Papier. Er schafft notfalls auch noch ein 6. Blatt, aber da hört man schon wie er schwer schuftet. Er shreddert viel langsamer und schwerer als sonst. Die ideale Blattemenge ist für den kleinen 3 Blatt Papier. Die schafft er in seiner gewohnten Schnelligkeit. Des weiteren sollte man laut Bedienungsanleitung nicht mehr als 200 Blatt auf einmal im Dauerbetrieb vernichten. Ich muss sagen, die Bedienungsanleitung hat hier vollkommen Recht. Der Aktenvernichter wird nach einem Dauergebrauch sehr warm und fängt auch etwas mit riechen an. Einmal stieß auch eine kleine Dampfwolke aus dem Papierbehälter heraus. Wenn sowas passiert, sollte man aufhören und den Motor abkühlen lassen! Dann habe ich noch heraus gefunden, wie der Aktenvernichter sich selber blockiert. Wenn der Papierbehälter zu voll ist, dann hält er nicht mehr mit dem Oberteil vom Aktenvernichter zusammen, auf diese Art und Weise arbeitet er nicht mehr, da die beiden Teile nicht fest zusammen sind. Wenn man sie dann fest zudrückt, dann geht er aber wieder. Sollte man aber lieber auch nicht so oft machen, sondern lieber öfter mal auskippen, wenn der Behälter voll ist.
er kann noch mehr...
Der Aktenvernichter besitzt einen handelsüblichen -AUS- Knopf. Manchmal shreddert der Aktenvernichter durchweg und da ist dieser Knopf ganz praktisch. Warum der Aktenvernichter manchmal durchweg shreddert, habe ich bisher leider noch nicht raus gefunden. Da klappt es mit der Automatik nicht so richtig und das automatische ausschalten ist nicht da, denn er shreddert einfach weiter, obwohl nicht mal ein Blatt Papier drin ist. Komisch, komisch, aber auch der -AUS- Knopf hat seinen Sinn und Zweck. Dann besitzt der Aktenvernichter noch eine Rückwärts-Funktion. Das macht sich ganz gut, wenn mal ein Blatt Papier klemmt oder man es sich anders überlegt hat und das Papier wieder haben will. Das halb zerstörte Blatt kommt dann oben wieder raus. Weitere Funktionen besitzt er nicht, aber dafür kann er noch eines, nämlich Kreditkarten vernichten. Ich habe es mal probiert und meine Bankkarte vernichtet und es klappte. Der Aktenvernichter schafft eine Bankkarte zu vernichten, auch wenn er dabei wesentlich langsamer wird als er sonst ist. Die Bankkarte war danach zerstört und nicht mehr gebrauchbar.
Krach
Es kommt wohl auf den Untergrund an. Ich hatte den Aktenverichter auf festem Boden und da machte er halbwegs Krach. Normalen Aktenvernichter-Krach würde ich sagen. Dann hatte ich ihn auf Teppichboden, aber hier kommt er mir etwas leiser vor. Ich empfehle also einen weichen Untergrund, da dieser den Krach etwas dämmt.
°°° meine Meinung °°°
Wer sich über die Sache mit der Bankkarte wundert, es war eine alte Karte. Den Aktenvernichter finde ich soweit sehr gut, auch wenn er insgesamt etwas klein ist. Soll aber nichts heißen, denn wenn man sich diesen Aktenvernichter aussucht / kauft, dann braucht man keinen größeren. Ich meine, die meisten Leute gehen erst in einen Laden und sehen dass er nur so klein ist und nicht wie meine Person, im Internet gesehen und genommen. Im Laden angucken hilft halt doch weiter. Ich komme mit der Größe klar und kippe ihn halt öfter aus und so passt die ganze Sache schon. Insgesamt bin ich mit meinem Aktenvernichter sehr zufrieden und gebe ihm dafür 4 Sterne. Er schafft locker 3 Blätter auf einmal, aber bei 5 wird er sehr langsam, dafür bekommt er Kreditkarten kaputt. Noch langsamer als mit 5 Blättern, aber er schafft es. Für den Hausgebrauch absolut zu empfehlen und auch zu gebrauchen, für den Bürogebrauch ist er etwas zu klein und zu langsam.
Viele Grüße, Sonnenblume125
Fazit: +
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